Artikel-Schlagworte: „LDAP“

Ldap oder Datenbank – Teil 2

Vielen Dank für die Antworten bei Ldap oder Datenbank. Die Frage hatte keinen konkreten technischen Hintergrund. Ich bin nur ein Freund des Prinzips der Einfachheit und das bedeutet für mich auch mal zu Hinterfragen, ob es sinnvoll ist Wissen über zwei Datenbanken vorzuhalten.

Wenn man z.B. einen Sack voll Mysql-Cluster betreibt finde ich es besser sich auf eine Technik zu konzentrieren und diese richtig zu beherrschen, als zwei nur halb. Sicher mag Ldap Vorteile beim Lesen haben und es mag ein Standard-Protokoll sein, aber das ist imho nichts was man mit purer Rechenleistung und ein paar pfiffigen Entwicklern nicht in den Griff bekommt, zumal es heute für fast alle wichtigen Applikations-Programme Schnittstellen für Mysql gibt. Natürlich wird sich im Einzelfall zeigen müssen, ob der Umstieg von Ldap in eine relationale Datenbank funktioniert, aber ganz abwegig scheint mir der Gedanke jedenfalls nicht zu sein.

CentOS Directory Server

Als Netscape aufhörte zu existieren, schnappte sich Redhat die meisten Server-Produkte, darunter auch den Directory Server. Wie es bei Redhat so üblich ist so wurde auch diese Software weiterentwickelt und später unter GPL veröffentlicht. Durch die Freigabe hat sich CentOS dem Thema angenommen und kann man den Directory Server über das Testing Repository installieren, was sich auch nicht sonderlich schwierig gestaltet (CentOS Directory Server On CentOS 5.2).

Der Login-Dialog:

Der Login Screen

Verzeichnis-Übersicht:

Verzeichniss-Ansicht

Von dem was ich bis jetzt gesehen habe, ist das eine ausserordentliche gute Lösung, auch wenn es sich nicht (wie gehofft) mit einen ifolder-Server kombinieren läßt.

Archiv