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Artikel Tagged ‘Linux’

Bewiesen

20. Juni 2009

Auf Techcrunch gab es mal ein Posting mit Titel Are Linux Programmers Getting Too Fat?, in dem es um die Entwicklung der T-Shirt Größe auf dem Linux Symposium ging. Wer das für einen Witz gehalten hat - nun hier ist der Bildbeweis:

Linux T-Shirts in Übergrößen sind ausverkauft

Fundsachen , ,

Linux oder Solaris?

7. Juni 2009

In den Kommentaren zu Ächtz bin ich gebeten worden mich zu erklären, warum ich Solaris in manchen Punkten für besser als Linux halte und wann ich Solaris einsetzen würde.

Nun, am einfachsten ist die Erklärung wann ich Solaris nicht einsetzen würde, dazu zählt zum Beispiel wenn man viel forkt. Die initiale Erklärung die ich dafür hatte war, das Solaris beim Fork wirklich den gesamten Adressraum kopiert, während Linux via Copy-on-Write nur Teile kopieren muss. Solaris soll (einen offziellen Link dazu habe ich nicht gefunden) mittlerweile auch Copy-on-Write einsetzen, aber geändert hat sich dadurch für mich nichts. Richtig schlimm macht sich das auf CMT-Maschinen bemerkbar, daher immer zu Pre-Fork Modellen greifen. Ein anderes düsteres Thema ist halbwegs aktuelle Software unter Solaris (ich rede hier nicht von OpenSolaris). Die Companion-CD und auch die Grundinstallation enthalten gut abgehangene Software, aber der Umfang ist doch sehr bescheiden. Es gibt zwar Projekte wie Blastwave, OpenCSW oder OpenPkg, aber die können wirklich nur die allergrößten Schmerzen lindern. Ich möchte die Arbeit der wenigen Leute nicht schmälern, aber von Packaging-Standards und -Funktionalitäten wie im Linux-Bereich sind sie weit entfernt.

Hat man keine Probleme mit obigen kann man Solaris ruhigen Gewissens einsetzen. Das ist wie früher Mercedes E-Klasse fahren, eine sichere Wahl und einmal am Laufen durch nichts aufzuhalten. Klar im Vorteil gegenüber Linux ist Solaris in anderen Gebieten.

Langzeitstabilität zum Beispiel. Software, ja selbst Kernel-Treiber die auf Solaris 2.8 funktionieren laufen auch unter Solaris 10. Das Volume-Management mit SDS und Software-RAID macht unter Solaris Spaß. Mir gehen die Nackenhaare hoch beim Gedanken an LVM und MD-Raid, die mit ihren Kommando-Zeilen Orgien einen zur Verzweifelung bringen können. Unter Solaris sind das nur ein paar Befehle, von ZFS mal ganz zu Schweigen. Genauso sieht es bei IPfilter versus IPTables aus. Keine Ahnung wer mehr kann, dafür sind IPF-Regelwerke imho einfacher zu lesen. Insgesamt setzt Solaris nicht auf ellenlange Konfigurations-Dateien, sondern auf Tools mit denen man Dienste via Kommando-Zeile konfiguriert. Mal ein Beispiel:

# dhtadm -M -m 188.25.62.0 -e 'LeaseTim=57600'

Das setzt die DHCP-Leasetime für einen IP-Bereich unter Solaris. Beim ISC-DHCPD (Ok, nicht Linux-Spezifisch, aber ich will nur das Prinzip erklären) müßte man die Konfigurations-Datei parsen, was nicht gerade trivial ist. Diese Tools unter Solaris machen das Scripten aus meiner Sicht sehr viel einfacher.

Ein anderes Beispiel hatte ich ja bereits angesprochen, die Installation. Das Jumpstart Enterprise Toolkit zur Installation von Solaris ist wirklich eine tolle Sache. Ich denke FAI könnte unter Linux da noch am ehesten herankommen, während Redhats Kickstart noch letztes Jahrtausend ist.

Alles im allem ist es, wie so oft, eine Frage der eigenen Präferenzen. Leute mit BSD-Hintergrund werden sich eher in Solaris zurechtfinden und es zu schätzen Wissen. Wer mit Linux aufgewachsen ist, wird Zeit und Geduld investieren müssen. Viele Dinge sind einfach anders und wenn es nur Details sind. Aber aus meiner Sicht lohnt es sich, sich mit beiden zu beschäftigen, denn es erweitert den Horizont und zwingt zu genaueren, bewußteren Arbeiten.

Linux, Solaris , ,

Ein Anrufmonitor für die Fritzbox

3. Juni 2009

So, es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Teil in der Reihe um den eigenen Jabberbot.

Diesmal ein Shell-Script das einen einfachen Anrufmonitor für die Fritzbox bereitstellt. Als Vorraussetzung muss man einmal #96*5* wählen, den erweiterten Anrufmonitor von Freetz benötigt man hingegen nicht. Das Script macht eine einfache Rückwärtssuche und sollte für jeden, der ein bischen Shell-Scripten kann, selbsterklärend sein.

Software , , , ,

Links for 2009-05-28

28. Mai 2009
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Dontzap

22. Mai 2009

Ubuntu ist immer mehr auf den Weg zum Deppen-OS. Neuestes Beispiel: irgendjemand hält es seit 9.04 für eine gute Idee STRG+ALT+BACKSPACE abzuschalten, immerhin die Funktion um auf die schnelle den X-Server neuzustarten. Wer den Original-Zustand wiederhaben will muss, soweit noch nicht vorhanden, dontzap installieren und dann mit dontzap -d die Tastenkombination wieder frei schalten.

Normalerweise würde mich das nicht jucken, nur haben die Ubuntu-Jungs sich entschloßen auch noch Bleeding-Edge Treiber für Intel-Grafikkarten mitzuliefern, weswegen bei mir der X-Server öfters stehenbleibt. Eine echte Win-Win Situation.

Update: Okok, wie in den Kommentaren angemerkt, ist das ist kein Ubuntu-Spezifika, sondern eine ‘Neuerung’ von X.org selbst. Da lag ich daneben.

Linux, Ubuntu , , ,

Finde den Fehler

18. Mai 2009

Im folgenden Bild ist ein Fehler eingebaut, wer ihn findet darf ihn behalten:

Eines der abgebildeten Bücher passt nich zu den anderen

Fundsachen , ,

Priceless

14. Mai 2009

via Mail

Allgemein ,

Links for 2009-05-13

13. Mai 2009
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It still don’t work

13. Mai 2009

Da hilft man und es funktioniert trotzdem nicht:

Wie man nicht nach Hilfe fragen sollte

via Jabber

Fundsachen ,

Web-Feedreader auf der Shell

3. Mai 2009
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Auch wenn es der Titel nicht hergibt, dies ist der zweite Teil zu Der eigene Jabberbot. Ich denke aber das man Teile hiervon bestimmt auch an anderen Stellen gut einsetzen kann, daher der fehlende Bezug im Titel.

Den Anfang machen Web-Feedreader wie Bloglines und der Google News-Reader.

Wer zum Beispiel wissen möchte wieviele Nachrichten bei Bloglines noch ungelesen sind:

curl -f -s http://rpc.bloglines.com/update?user=joern@aumund.org\&ver=1 \
| awk -F \| '{ printf "Bloglines: " $2 " ungelesene Nachrichten\n"}' >

Viel mehr gibt die API auch nicht her.

Das ganze geht natürlich auch mit dem Google-Reader, es ist nur etwas aufwendiger:

#!/bin/bash
googlemail_login="DEIN_GOOGLELOGIN"
googlemail_password="DEIN_PASSWORT"

SID=$(curl --silent -d service=reader -d "Email=$googlemail_login"
-d Passwd="$googlemail_password" -d source="lens" -d
continue="http://www.google.com/" https://www.google.com/accounts/ClientLogin |
grep ^SID= | sed -e 's/SID=//')
NUMBERS=$(curl --silent --cookie "SID=$SID;domain=.google.com;path=/;expires=1600000000"
"http://www.google.de/reader/view/user/-/state/com.google/fresh" | grep -e ^.*reading-list\",\"count\":
 |  sed -e s/^.*reading-list\",\"count\"://g -e s/,\"newestItemTimestampUsec\".*//g)

if [ -z $NUMBERS ]; then
        NUMBERS=0
fi

echo "Google Reader: " $NUMBERS " ungelesene Nachrichten\n"

Wichtig: die Zeilen 4-10 sind eine Zeile

Hier kann die API wesentlich mehr, ob das aber alles Sinn macht muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der nächste Teil dreht sich dann um Mail.

Software, Web , , , ,