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Artikel Tagged ‘mp3’

Streamripper – Ratz Fatz die Festplatte voll

31. Oktober 2007 8 Kommentare

Im Moment höre ich viel Internet Radio, genauer gesagt höre ich Digital Gunfire. Intressanterweise spielen die viele schöne Lieder ohne das sie sich jede Stunde dreimal wiederholen und damit ich die wundervollen Lieder auch mal Offline hören kann legt sie mir Streamripper schön als MP3 mit ID3-Tag versehen auf der Festplatte ab. Die wirklich guten Lieder speichere ich weg, die anderen lösche ich gleich. Anders geht es auch garnicht, denn sollte ich mal vergessen den Streamripper auszuschalten wäre ziemlich schnell die Festplatte voll :)

FAT-Dateisystem unter Linux sortieren

31. August 2007 1 Kommentar

Oliver Brandner (guter Musikgeschmack der Mann) hat mich in den Kommentaren zu meinen Problemen mit der Reihenfolge von Musikstücken unter Linux auf fatsort hingewiesen. Das passt sehr gut, denn ich bin Prompt auf Verzeichnisse gestossen in der das Kopieren mit rsync nichts brachte und das Autoradio wieder die Stücke in willkürlicher Reihenfolge abspielte.

Einfach herunterladen, entpacken, make ausführen, ausführbar machen und dann auf das Dateisystem loslassen:

pest$ fatsort /dev/sdc1

Woohoo!

Noch immer kein Grund für 64 Bit gefunden

7. Mai 2007 2 Kommentare

Letztens in der Linux-User gelesen das codieren von MP3-Files würde bei einem 64Bit-System nur knapp halb so lange dauern. Ich habe daraufhin ein bischen getestet und das Ergebniss ist eindeutig. Von Ubuntu Feisty AMD64, Debian Etch AMD64 und Ubuntu Feisty 32Bit war letzteres das Schnellste im Codieren, gefolgt (mit 20% Abstand) von Feisty AMD64 und dann Etch AMD64.

Dem Ende so nah

23. April 2007 7 Kommentare

Seit Wochen bin ich Abends dabei meine recht bescheidene (wirklich) MP-Sammlung auf Vordermann zu bringen. Das umkodieren in OGG ist gar nichtmal das Problem, sondern das Anpassen der Dateinamen und nun die Übernahme der ID3-Tags. Gestern dachte ich schon ich wäre endlich durch, doch wie ich eben feststellte hat es die Tracknummern zerrissen. Gna, nochmal von vorne das Getagge.

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Umzug auf die Linksys NSLU2

7. April 2007 10 Kommentare

Als ich mir vor über einen Jahr das Energiemessgerät kaufte wusste ich nicht, welche langfristigen Konsequenzen das haben sollte. Mir wurde klar, das es so mit meinen Heim-Server nicht weitergehen konnte, 150W fürs nix tun sind einfach zu viel.

Zuerst versuchte ich den Server selbst zu optimieren. Ein AMD Geode Prozessor musste her und mit eigenen Kernel backen lag ich bei 71 Watt im Idle und 110 Watt unter Vollast. Ein kleiner Schritt, aber noch nicht das Wahre.

Als nächstes kam mir der Linksys WRT54GL mit OpenWRT ins Haus geflattert. Er brachte zwar adhoc keine Entlastung, sondern 13 Watt mehr auf den Stromzähler. Das macht aber auch nichts, denn er war Teil eines größeren Plans.

Schließlich die Linksys NSLU2. Mit Debian hatte ich sie recht schnell versorgt, ich wollte aber vor dem Umzug meine MP3s zu Ogg konvertiert haben und das dauerte etwas. Hat leider nicht funktioniert, weil die ID3-Tags zum Großteil zerstört wurden. Am Freitag war also der grosse Tag. Die Daten von /home, meinem allgemeinen Daten-Verzeichnis und Mail wurden vom alten Server transferiert. NFS-Server und Sendmail konfiguriert, Samba mit Windows-Domäne fertiggemacht, was zuerst einfacher ging als gedacht. Die Probleme mit den Profilen haben mich dann heute eingeholt.

NSLU2 aufgebaut mit 2 USB-Festplatten
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Die 32 MB RAM der NSLU2 ist mit NFS, Mail, IMAP4, Samba, SSH und den anderen Systemteilen zur Hälfte ausgelastet. Später hinzukommen wird noch CUPS. Von der gefühlten Performance ist das System mehr als Ausreichend. Gut, man sollte es mit Verschlüsselung nicht übertreiben (scp frisst die CPU), aber es ist gut benutzbar.

Heute habe ich alles im Rack eingebaut und nochmal nachgemessen. Mein alter Server mit USV, DSL-Modem und 5 Port-Switch lag bei 125W im Idle. Nach dem Umbau und Abschalten lag die NSLU2 mit 2 USB-Festplatten (einmal System, einmal Backup) und obigen Foo bei 52 Watt. Rechnet man noch die 13 Watt des WRT54GL hinzu bin ich bei 65 Watt, also knapp die Hälfte. Das kann alles noch ein bischen nach oben und unten schwanken, da die Seagate-Festplatten sich im Idle selbsttätig herunterfahren (auch die Systemplatte obwohl da ständig Betrieb drauf ist).

Nun fehlen noch Kleinigkeiten. Die Systemplatte soll nachts auf die Backupplatte gesynced und CUPS muss konfiguriert werden. Vielleicht tausche ich noch Programme aus, also ein kleinerer MTA (sollte SMTP-AUTH können) und Dovecot statt UW-IMAP. NFSv4 soll auch noch kommen.

Das gesamte Rack
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Was mir wirklich fehlt ist ein Tastatur- und Monitoranschluß an der NSLU2. Man kann wohl eine serielle Schnittstelle anlöten und könnte ein serielles Terminal anschließen, aber das wäre mir zuviel gebastel.

Nachtrag: Martin hat die Spassbremsen-Frage nach den Kosten der Aktion gestellt. Nun, bei 3,5KWh am Tag, wie in der Ausgangssituation, entstehen bei einen KWh Preis von 20 Cent jährliche Kosten von ca. 256 Euro (21 Euro im Monat). Der WRTG54GL-Router kostet 55 Euro, die NSLU2 75 Euro und die beiden Festplatten je 90 Euro macht 310 Euro. Also nach 1 Jahr und 3 Monaten rechnet sich soetwas. Bei den späteren 70 Watt sieht die Sache natürlich schon anders aus und man liegt bei über 2,5 Jahren.

Die letzten 24 Stunden verbrauchte die neue Lösung 1,6KWh, macht im Jahr 117 Euro oder 9,75 Euro im Monat.

Auf die falschen Freunde gesetzt

2. April 2007 3 Kommentare

Kann es sein das Microsoft ziemlich ins Klo gegriffen hat, indem sie sich mit der Musik- und Movie-Mafia ins Bett gelegt haben? Sie haben ihr neues Betriebssystem Vista und den Zune MP3-Player auf Wunsch komplett verkrüppelt. Der Zune liegt wie Blei in den Regalen (aktuell Platz 69 in den Amerikanischen Amazon-Verkaufscharts) und der ganze HD-Foo ist kurz nach erscheinen ausgehebelt worden.

Ich würde sagen sie haben viel Geld versenkt, weil sie zu gierig wurden. Gierig darauf neue Monopole zu schaffen anstatt den Kunden gute Produkte zu bieten. Dabei hätte gerade Microsoft es schaffen können DRM mit all seinen Wirren für den Kunden zu verhindern, indem sie einfach Nein gesagt hätten. Nun spielt Steve Jobs mal wieder den Helden und lässt Microsoft ganz alt aussehen. Geschieht ihnen ganz Recht!

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Weg mit MP3 – Burn all MP3

27. Februar 2007 4 Kommentare

Gier ist kein guter Ratgeber, trotzdem haben Firmen die Angewohnheit gut laufende Produkte dadurch an die Wand zu fahren, das sie versuchen jeden Cent rauszuquetschen. So gerade geschehen bei Lucent, die irgendwo ein paar Patente die MP3 betreffen gefunden haben und sich nun daran macht die Welt zu verklagen. Einige Firmen werden sich bestimmt sagen, das sie das Geld lieber in die eigene Tasche stecken wollen, anstatt Lizenz-Zahlungen an Lucent vorzunehmen. Auf ihrer Suche nach Alternativen werden sie sehr schnell auf das freie Format Ogg stoßen, das neben dem Fehlen von Lizenzkosten auch noch einen besseren Klang als MP3 zu bieten hat.

Vielleicht ist es an der Zeit sich von MP3 als Format zu verabschieden und komplett auf OGG umzustellen. Am einfachsten geht das mit dem Perl Audio Converter

$ pacpl --convertto ogg -d /home/mp3
[..]
$ rm /home/mp3/*.mp3

Das war es auch schon. Leider ist es nicht ganz so einfach pacpl unter Ubuntu einzusetzen, denn es ist nicht im Repository, daher muss man ein bischen Tricksen. Auf dieser Seite geht man auf den Debian Download-Link, sucht sich die neueste Version (bei mir 3.3.0) heraus, lädt sie herunter und installiert sie mit

$ sudo dpkg -i pacpl_3.3.0-1_i386.deb

Trotz der langen Liste an fehlenden Programmen die Installation bestätigen und anschließend

$ sudo apt-get -f install

Wieder bestätigen und die Sache abschließen mit

$ sudo apt-get install libmp4-info-perl libaudio-wma-perl

Fertig.