Wir ertrinken in Information, aber hungern nach Wissen [John Naisbitt]

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hrmpf!

Freunde werden wir wohl nicht mehr, also ich und CentOS resp. Redhat. Mir hätte heute auch kein Redhat-Mitarbeiter über den Weg laufen sollen, es hätte Böse für ihn geendet. Warum ich mich so Aufrege? Es gibt anscheinend mehrere Wege unter Redhat Netzwerkkarten zu konfigurieren und die eine Möglichkeit weiss nichts von der anderen. Da lobe ich mir doch die einfache /etc/network/interfaces von Debian und selbst der krude Solaris-Krams macht eine um längen bessere Figur!

Es geht auch anders

Eigentlich ist es ausgemachte Sache: ein neues Betriebssystem ist immer langsamer. Das es auch anders gehts habe ich mit Solaris 10 erleben dürfen. Die Migration von Solaris 8 bringt zwischen 20-40% mehr Performance - auf gleicher Hardware, mit gleichen Einsatzgebiet. Dazu kommt ein wesentlich besserer Netzwerk-Stack, der mit dem man so ziemlich alle Macken los ist. Solche Erlebnisse hätte ich gerne öfters.

Fassen wir zusammen

Erkenntnisse der letzten Tage:

Windows 2003 Server braucht, mit Original Intel Netzwerk-Treibern, ein untagged VLAN - nur Tagged geht nicht. Link-Based Failover klappt ohne Probleme. Die mitgelieferte Firewall ist ein Witz. Kann nur eingehende Pakete verwerfen, arbeitet Port/Applikations-basiert.

Solaris 10 kann auch Link-Based Failover. Die Firewall (ipf) kann was man so bräuchte, allerdings ändert sich bei einen Failover das Interface von z.B. bge0 auf bge1:1. Das ist Suboptimal, wenn man nicht aufpasst und Firewall-Regeln hat die Interfaces referenzieren. Generische Regelwerke sind so schwerlich möglich.

Linux (eigentlich egal welches), kann Link-Based Failover. Die Firewall kann fast schon zuviel. Durch die Zusammenfassung der Netzwerkkarten zu einen Bonding-Interface sind generische Firewall-Regelwerke möglich.

Was sagt uns das? Nix, man sollte es nur im Hinterkopf haben.