Nachfolgend ein paar Gedankenspiele und Erfahrungen zu Grenzen der Virtualisierung, betreffend VMware und Solaris Zonen. Nicht vollständig, noch erhebe ich den Anspruch auf Vollkommenheit. Widerworte, Anregungen und eigene Erfahrung sind ausdrücklich gewünscht.
- Hoher Verbrauch an CPU/Memory Resourcen - die Instanz belegt dadurch überproportional Anteile vom Gesamtsystem und damit auch an den
Gesamtkosten des Virtualisierungssystems, so das es billiger sein kann dieses in eigener Hardware zu betreiben
- Hoher Netz- bzw. Disk IO - Beeinträchtigt alle anderen Systeme in Bezug auf Verfügbarkeit dieser Rescourcen. Auch ist die Performance von
von virtualisierten Umgebungen und deren Instanzen nicht vergleichbar mit physikalischen Systemen
- Zeitkritische Systeme - Alle Systeme die auf eine Taktgenauigkeit der Systemuhr angewiesen sind können nicht virtualisiert werden, da das Hostsystem diese nicht 1:1 durchreichen kann
- Besondere Hardware wie z.B. ISDN-Karten oder Dongles lassen sich nicht virtualisieren
- Die Applikations-Software ist nicht freigegeben für die Benutzung in virtuellen Umgebungen oder sie verhindert durch bestimmte Eigenschaften eine Virtualisierung. Beispiel: Die Applikations-Software ist an eine Host-ID/Mac gebunden welche sich durch Schwenk der Hardware ändern könnte.
- Betriebssystem lässt sich nicht virtualisieren wie z.B. Solaris 8/9
Man könnte meinen ich wäre Negativ eingestellt gegenüber der Virtualisierung, das Gefühl ich mitunter selbst. Allerdings möchte ich das Thema für mich sozusagen ‘von hinten’ aufrollen.
Posted: September 15th, 2007 under Hardware, Solaris.
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