Artikel-Schlagworte: „plugin“

Update auf Wordpress 2.2.1

Irgendwann muss man ja. So würde ich dieses Update beschreiben. Die Version 2.2 habe ich ausgelassen, weil diese Version schon von Anfang an mit diversen Bugs und Sicherheitslücken gestraft war. Auch diesmal habe ich die bereits lokalisierte Version von Wordpress-Deutschland genommen, denn trotz meines vermehrten Bloggens in Englisch, wird Deutsch auch weiterhin hier Hauptsprache bleiben.

Änderungen gab es für mich fast nur unter der Haube. Da es seit Version 2.2 möglich ist Datenbank-Zeichensatz und Collation zu setzen, war eine Konvertierung der Datenbank notwendig. Bei mir stand sie, wie bei allen die WP schon länger im Einsatz haben, auf latin1_swedish_ci. Dafür habe ich zuerst Mysql selbst in der /etc/mysql/my.cnf das Default-Charakter-Set gesetzt:

[mysql]
default-character-set = utf8

Für Wordpress muss die wp-config.php angepasst werden:

define('DB_CHARSET', 'utf8');
define('DB_COLLATE', 'utf8_general_ci');

Anschließend sind die Umlaut kaputt, denn die Datenbank ist noch nicht konvertiert. Das kann man entweder zu Fuss oder mit dem UTF-8 Database Converter Plugin machen. Ich entschied mich für letzteres und es klappte ohne Probleme.

Letztlich habe ich noch schweren Herzens das OpenID-Plugin rausgeworfen, da es undefinierbare Fehlermeldungen wirft. Dafür hält jetzt Subscribe to Comments hier Einzug.

Wordpress und OpenID

Die zentrale Idee hinter OpenID ist nur einen Login für alle Seiten die man besucht zu haben. Das haben schon viele versucht, wie Microsoft mit Passport und sind gescheitert. OpenID will es anders machen, denn es steht keine zentrale Datenbank dahinter, sondern es ist ein komplett dezentrales System. Genau genommen Authentifiziert es keinen Benutzer, sondern lediglich eine URL.

Für die Integration in Wordpress hatte ich zuerst OpenID for Commets im Test, das aber Fehlermeldungen warf und Änderungen im Theme benötigte fand ich es unbrauchbar. Auf Anhieb geklappt hat es mit dem Plugin wp-openid von Will Norris.

Nach dem Entpacken im Plugins-Ordner und einschalten bedarf es nur ein Überfliegen der Optionen um OpenID in Betrieb zu nehmen (Klick to enlarge):

Die Opionen vom WP-OpenID Plugin

Zuerst sollte man das Häkchen bei Login Form ausmachen, denn sonst klappt der Login ins Blog nicht mehr. Unten das Häkchen bei Unobstrusive Mode sorgt dafür, das das Website Feld bei den Kommentaren zukünftig für OpenID-Authentifizierung mitbenutzt werden kann.

Die eigene OpenID

Nun hat man zwar anderen die Möglichkeit gegeben sich per OpenID zu Authentifizieren, man besitzt aber noch keine eigene ID. Wer selbst Herr seiner ID sein möchte kommt mit phpMyID am schnellsten zum Ziel. Nach dem Entpacken sollte man die Readme lesen, sie beschreibt wie man seine Realm bestimmt und mit MD5 einen Hash erzeugt, der in die MyID.php muss. Wer will kann im weiter unten stehenden Simple Registration Extension Teil mehr Informationen über sich zur Verfügung stellen. Dann legt man MyID.php in ein Verzeichnis auf seinen Web-Server und könnte dann mit

http://foo.bar.baz/MyID.php

die ID nutzen. Das sieht natürlich etwas merkwürdig aus. Besser ist es ein Unterverzeichniss zu erstellen und dort die MyID.php als index.php abzulegen. Das sieht dann schon viel besser aus:

http://foo.bar.baz/user

Das kann man natürlich auch mit einen VHOST machen und mit HTTPS unterlegen. Wer keinen eigenen OpenID-Server anbieten will kann sich auch bei myopenid.com oder claimid.com anmelden und seine Authentifizierung delegieren z.B. mit wp-yadis, zufälligerweise auch von Will Norris.

Archiv