Vom Umgang mit dem Worst-Case
Mit Ausfällen Leben ist in der IT an der Tagesordnung, vermeiden lassen sie sich nicht, daher sollte man lernen mit ihnen zu umzugehen. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, hier mal eine Festplatte, da ein kaputter Server. Auf richtige Worst-Case Szenarien trifft man selten, dann sollten Notfall-Programme ablaufen, die es aber A) vielfach nicht gibt oder B) im konkreten Fall nicht funktionieren, dann sollte gesunder Menschenverstand einsetzen:
Ruhe bewahren - Es nützt nichts in hektische Betriebssamkeit zu verfallen, lieber einen Augenblick zurück lehnen und nachdenken. Aktionismus macht mehr Probleme als es löst.
Lage besprechen - Was ist genau los? Wo steht man? Welche Optionen gibt es? Bei längeren Ausfällen in regelmäßigen Abständen besprechen.
Prioritäten setzen - Welche Services sind wichtig, welche nicht? Was brauche ich um die Dinge wieder ans laufen zu bekommen?
Aufgaben teilen - Festlegen wer was macht. Einteilen wer Probleme fixt, wer die Kommunikation zu anderen Teams, Abteilungen und Vorgesetzen hält, wer den Ablauf dokumentiert. Wer gelangweilt auf dem Flur rumläuft kann eingespannt werden.
Dokumentieren - Bei aller Betriebsamkeit nicht vergessen, das man irgendwann auch wieder den Regelbetrieb aufnehmen muss und grob niederschreiben was, wo gemacht wurde, damit ein Rückbau möglich ist.
Review - Wenn alles ausgestanden ist Besprechen was passiert ist. Was war der Auslöser? Gute und schlechte Punkte ansprechen, nicht nur im technischen, sondern auch im organisatorischen Bereich.

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