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Artikel Tagged ‘Probleme’

Vom Umgang mit dem Worst-Case

26. September 2007

Mit Ausfällen Leben ist in der IT an der Tagesordnung, vermeiden lassen sie sich nicht, daher sollte man lernen mit ihnen zu umzugehen. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, hier mal eine Festplatte, da ein kaputter Server. Auf richtige Worst-Case Szenarien trifft man selten, dann sollten Notfall-Programme ablaufen, die es aber A) vielfach nicht gibt oder B) im konkreten Fall nicht funktionieren, dann sollte gesunder Menschenverstand einsetzen:

Ruhe bewahren - Es nützt nichts in hektische Betriebssamkeit zu verfallen, lieber einen Augenblick zurück lehnen und nachdenken. Aktionismus macht mehr Probleme als es löst.

Lage besprechen - Was ist genau los? Wo steht man? Welche Optionen gibt es? Bei längeren Ausfällen in regelmäßigen Abständen besprechen.

Prioritäten setzen - Welche Services sind wichtig, welche nicht? Was brauche ich um die Dinge wieder ans laufen zu bekommen?

Aufgaben teilen - Festlegen wer was macht. Einteilen wer Probleme fixt, wer die Kommunikation zu anderen Teams, Abteilungen und Vorgesetzen hält, wer den Ablauf dokumentiert. Wer gelangweilt auf dem Flur rumläuft kann eingespannt werden.

Dokumentieren - Bei aller Betriebsamkeit nicht vergessen, das man irgendwann auch wieder den Regelbetrieb aufnehmen muss und grob niederschreiben was, wo gemacht wurde, damit ein Rückbau möglich ist.

Review - Wenn alles ausgestanden ist Besprechen was passiert ist. Was war der Auslöser? Gute und schlechte Punkte ansprechen, nicht nur im technischen, sondern auch im organisatorischen Bereich.

Gedanken , , , ,

FAT-Dateisystem unter Linux sortieren

31. August 2007

Oliver Brandner (guter Musikgeschmack der Mann) hat mich in den Kommentaren zu meinen Problemen mit der Reihenfolge von Musikstücken unter Linux auf fatsort hingewiesen. Das passt sehr gut, denn ich bin Prompt auf Verzeichnisse gestossen in der das Kopieren mit rsync nichts brachte und das Autoradio wieder die Stücke in willkürlicher Reihenfolge abspielte.

Einfach herunterladen, entpacken, make ausführen, ausführbar machen und dann auf das Dateisystem loslassen:

pest$ fatsort /dev/sdc1

Woohoo!

Linux, Software, Software , , , , , , ,

Ein Armutszeugniss für Kaspersky

28. August 2007

Ich versuche jetzt eine geschlagene Stunde den Kaspersky Virenscanner zu Relizensieren - ohne Erfolg bislang. Der Server scheint derartig überlastet zu sein das ich bei 9 von 10 Versuchen in einen Timeout laufe. Nicht das es sich um ein kurzfristiges Problem handelt, die Probleme hatte auch schon vor 3 Monaten. Ha, beim Tippen klappte es dann doch. Trotzdem kein Erfolg: Der Lizenzschlüssel wird bereits verwendet. Gut, also andere Adresse registieren und nach 90 Minuten habe ich auch endlich einen gültigen Aktivierungskey.

Achja, der FAQ-Server von Blaupunkt ist auch kaputt. Der wird bei Bosch gehostet und wirft schon den ganzen Tag eine Fehlermeldung. Tja, dem Webmaster wollte man schon heute morgen Bescheid sagen…

Allgemein , ,

Virtualisierung - Fluch oder Segen?

2. August 2007

Jörg hat mir vor ein paar Monaten schon das schöne Topic Loest Virtualisierung wirklich irgendein echtes Problem? vorweggenommen. Er fragte nach Sinn und Unsinn von Server-Virtualisierung. Jeder Server, eine Aufgabe. Falsche Herangehensweise an Probleme.

Das Unix-Blog merkt richtig an, das Virtualisierung es immer schwieriger für Hersteller macht die Betriebssystem-Kosten zu verstecken. Bei IBM und HP sind sie im Hardware-Preis enthalten, bei manchen Windows-Installationen sind die Lizenzen teurer als die Hardware auf der sie läuft.

Mir persönlich fallen auch ein paar Dinge ein. Zum Beispiel wenn man nur ‘unwichtige’ Systeme virtualisiert so ist ein Ausfall des Gesamtsystems höchst kritisch. Genau genommen ist die ‘Wichtigkeit’ höher als die ‘Wichtigkeit’ der Summe aller einzelnen Systeme. Fallen 40 Systeme auf einmal aus können vielleicht ein Haufen Leute nicht mehr arbeiten oder die Aufräumarbeiten dauern Tage. Ohne klare Policy kann es zudem dazu kommen, das eine Flut an virtuellen Instanzen entsteht und die Server schneller voll sind als man dachte. Virtualisieren ist so schön einfach, der Druck sich Gedanken über eine Hardware zu machen oder ob man die gewünschten Dienste nicht woanders unterbringen entfällt und verleitet zu Schnellschüssen. Ein späteres Konsolidieren ist nicht unbedingt so ohne weiteres machbar.

Auch sollte man genau überlegen was es für Konsequenzen hat wichtige Teile seiner Infrastruktur zu virtualisieren. Klar, es gibt HA-Lösungen aber auch die müssen nicht der Weißheit letzter Schluss sein. Ich bin grosser Freund des KISS-Prinzips und mag es nicht gerne mir ohne Not Probleme zu schaffen wo eigentlich keine sind. Sicher ich bin befreit von direkten Hardware-Problemen, kann dafür aber indirekte Hardware- Probleme haben oder die Virtualisierungs-Software spukt mir in die Suppe. Bei HA ist des nocheinmal mehr Software plus Hardware, im Endeffekt habe ich auf mehr Dinge zu achten als vorher. Ob das so richtig ist?

Oh, noch was vergessen: Sicherheit. Ein Thema das eigentlich nicht vorkommt, was aber nicht heisst es wäre kein Thema. Wie sieht es aus mit der Abschottung der Systeme untereinander aus? Wäre es möglich Systeme über den Host zu knacken? Fragen auf die ich noch keine abschließende Antwort gefunden habe.

Aber wie immer in der EDV gibt es kein Weiss und kein Schwarz, kein Gut und kein Böse. Vielleicht ist es das, was mir soviel Spass daran bereitet.

Hardware, Sicherheit, Software, Windows , , , , ,

Sun System Manager N1 - Schatten und Licht

26. Juni 2007
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Ich schaue mir gerade den Sun System Manager N1 an und wir werden nur schwerlich Freunde. Die Idee dahinter, umfassendes Server-Hardware Management, Betriebsysystemverwaltung inkl. Provisionierung und Patch Management (Solaris, Suse, Redhat und Windows), ist gut. Was mich stört sind Fehlermeldungen wie diese

Eine Fehlermeldung (Java Exeption) des System Managers

oder diese

SunMC driver: getV3 failed: noError,-1

Man muss sich auch sklavisch an die Systemvorgaben halten. Das ging soweit, das ich nichtmal das System auf dem der System Manager läuft gepatched werden konnte, weil damit die Java-Version ausgetauscht wurde und nix mehr ging. Neue Firmware für die System Controller? Nicht freigegeben. Generisches IPMI (für nicht Sun Hardware)? Nada.

Auf der Haben Seite dafür eine schicke Übersicht mit den Systemen und deren Zustand, Alarmierung bei Hardware-Problemen, zentrales Patch Management und eine Shell in der Webobefläche für schnelles Arbeiten. So leicht werde ich es mir also nicht machen können.

Software, Solaris , , , , ,