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Debian Lenny released

Wenn ich meinem Mirror trauen kann, dann wurde Debian Lenny veröffentlicht:

Debian Lenny wurde veröffentlicht

Feste Release-Zyklen sind Augenwischerei

Bei meinen Ausflug zu Fedora 8 fiel es mir zum erstenmal auf: Obwohl veröffentlicht, kamen fast jeden Tag Updates rein. Keine Sicherheits-Updates, sondern Updates für normale Programme. Es scheint bei denen zur Policy zu gehören, aber auch bei Ubuntu? Ich bin erstaunt, das sich fast jeden Tag der Update-Agent meldet. Kann passieren, aber die Menge und was dort alles Upgedated wird erstaunt doch sehr.

Anscheinend war es Ubuntu wichtiger den Release-Termin zu halten, als auf eine ausreichende Stabilität der mitgelieferten Pakete zu achten. Man wollte sich wohl nicht die Blöße geben wie bei Dapper, als man um 2 Monaten nach hinten verschieben mußte. Zumindest haben sie Glück gehabt und keinen großen Bock dabei geschossen – das ist ja auch schon was.

Es sind die kleinen Dinge im Leben

Das neue Release 8/07 von Solaris 10 hat neben allerlei Spielereien wichtigen Features auch ein wirkliches Schmankerl:

Starting with this release, the Solaris OS does not have two separate hosts files. /etc/inet/hosts is the single hosts file that contains both IPv4 and IPv6 entries. Solaris system administrators do not need to maintain IPv4 entries in two hosts files that are always synchronized. For backward compatibility, the /etc/inet/ipnodes file is replaced with a symbolic link of the same name to /etc/inet/hosts

Eine beliebte Fussangel für Einsteiger weniger und mit Chance sehen wir im nächsten Release das der Root-User ein wirklich eigenes Home hat und sich nicht im mehr im Root-Verzeichnis sein Dasein fristen muss.

Ein Easter-Etch und Ubuntu-Kritik

Juhu, Debian Etch ist endlich fertig! Ein echter Grund sich zu Freuen wie ich finde, denn Debian ist sich über die Jahre immer treu geblieben und haben sich vom Geschrei um die Release-Politik nicht wild machen lassen – das nenne ich Kontinuität. Debian auf Servern ist einfach unschlagbar.

In dem Zusammenhang ist auch ein Golem-Interview mit dem Debian Release-Manager Andreas Barth ganz intressant. Neben der üblichen und durchaus zulässigen Selbstbeweihräucherung gibt es ein paar Worte zu Ubuntu:

Ubuntu hat gar nicht so viel Erfolg; Ubuntu schafft es nur sehr gut, sich selbst zu verkaufen. Bei Messen kommen viele Leute zu uns und erzählen, dass sie erstmals Linux mit Ubuntu probiert haben und dann zu Debian gegangen sind wegen der weitaus besseren Qualität. Debian bietet beispielsweise Sicherheitsunterstützung für weitaus mehr Pakete als Ubuntu.

So Unrecht hat er nicht, wie ich finde. Die Desktop-Varianten sind eine gute Sache, aber im Server-Bereich ist Ubuntu bis jetzt eine Null-Nummer. Einfach eine Distribution auf den Markt werfen und fünf Jahre Supporten ist sicher eine nette Sache, aber ich hätte einige Aktualisierungen erwartet. Tatsächlich ist es mitunter schwierig Dapper auf neuerer Hardware zu installieren – das können Redhat und Suse viel besser.

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