Hardware kaufen sollte wieder Spass machen
Server-Hardware kaufen ist mittlerweile Langweilig geworden. Drin steckt meistens sowie das gleiche, man darf sich also nur entscheiden wie das Gehäuse aussieht, welche Farbe es hat und welcher Hersteller sich in den BIOS-Meldungen verewigen soll. Spannend wird es erst wieder beim Zubehör.
Auf Nummer sicher gehen heisst sich auf einen Hersteller zu verlassen, sobald man anfängt zu mixen betritt man ein Minenfeld. Gibts Probleme kann man davon ausgehen, das Hersteller A alle Schuld von sich weisst und es natürlich nur die Hardware von Hersteller B sein kann und umgekehrt. Andererseits bleibt man beim Hersteller wird man mit einen deutlich schlechteren Preis-/Leistungsverhältniss belohnt.
Den einzig glücklich machenden Hersteller gibts also nicht. Warum eigentlich?
Posted: Februar 14th, 2008 under Hardware.
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Kleines Nerd-Rätsel
Das das System mit der hohen Uptime kein Linux ist, ist imho offensichtlich, aber warum?
Posted: Januar 30th, 2008 under Software.
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Gnadenstrom für verdiente Server?
Was macht man mit solchen Kisten, die ihre Arbeit jahrelang ohne Mucken erledigt haben und nun überflüssig sind?
foo0: 2:18pm up 2043 day(s), 22:55, 0 users, load average: 0.09, 0.08, 0.08
Runterfahren, abschalten und vergessen? In die Vitrine damit? Schwierige Sache.
Posted: Januar 29th, 2008 under Hardware, Software.
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Virtualisierung - Fluch oder Segen?
Jörg hat mir vor ein paar Monaten schon das schöne Topic Loest Virtualisierung wirklich irgendein echtes Problem? vorweggenommen. Er fragte nach Sinn und Unsinn von Server-Virtualisierung. Jeder Server, eine Aufgabe. Falsche Herangehensweise an Probleme.
Das Unix-Blog merkt richtig an, das Virtualisierung es immer schwieriger für Hersteller macht die Betriebssystem-Kosten zu verstecken. Bei IBM und HP sind sie im Hardware-Preis enthalten, bei manchen Windows-Installationen sind die Lizenzen teurer als die Hardware auf der sie läuft.
Mir persönlich fallen auch ein paar Dinge ein. Zum Beispiel wenn man nur ‘unwichtige’ Systeme virtualisiert so ist ein Ausfall des Gesamtsystems höchst kritisch. Genau genommen ist die ‘Wichtigkeit’ höher als die ‘Wichtigkeit’ der Summe aller einzelnen Systeme. Fallen 40 Systeme auf einmal aus können vielleicht ein Haufen Leute nicht mehr arbeiten oder die Aufräumarbeiten dauern Tage. Ohne klare Policy kann es zudem dazu kommen, das eine Flut an virtuellen Instanzen entsteht und die Server schneller voll sind als man dachte. Virtualisieren ist so schön einfach, der Druck sich Gedanken über eine Hardware zu machen oder ob man die gewünschten Dienste nicht woanders unterbringen entfällt und verleitet zu Schnellschüssen. Ein späteres Konsolidieren ist nicht unbedingt so ohne weiteres machbar.
Auch sollte man genau überlegen was es für Konsequenzen hat wichtige Teile seiner Infrastruktur zu virtualisieren. Klar, es gibt HA-Lösungen aber auch die müssen nicht der Weißheit letzter Schluss sein. Ich bin grosser Freund des KISS-Prinzips und mag es nicht gerne mir ohne Not Probleme zu schaffen wo eigentlich keine sind. Sicher ich bin befreit von direkten Hardware-Problemen, kann dafür aber indirekte Hardware- Probleme haben oder die Virtualisierungs-Software spukt mir in die Suppe. Bei HA ist des nocheinmal mehr Software plus Hardware, im Endeffekt habe ich auf mehr Dinge zu achten als vorher. Ob das so richtig ist?
Oh, noch was vergessen: Sicherheit. Ein Thema das eigentlich nicht vorkommt, was aber nicht heisst es wäre kein Thema. Wie sieht es aus mit der Abschottung der Systeme untereinander aus? Wäre es möglich Systeme über den Host zu knacken? Fragen auf die ich noch keine abschließende Antwort gefunden habe.
Aber wie immer in der EDV gibt es kein Weiss und kein Schwarz, kein Gut und kein Böse. Vielleicht ist es das, was mir soviel Spass daran bereitet.
Posted: August 2nd, 2007 under Hardware, Sicherheit, Software, Windows.
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Server Case Mod
Was nicht passt, wird passend gemacht:

Posted: Mai 2nd, 2007 under Fundsachen, Hardware.
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Es geht bestimmt vorbei
Manche Dinge brauchen seine Zeit ehe sie sich entwickeln, manche werden neu entdeckt. Ich weiss nicht genau was es ausgelöst hat, aber aufeinmal stöhnt mein Serverchen mehr als sonst und ich habe leichte Sorgen, das er noch viel mehr in Wallung kommen könnte. Grund ist das Bild mit den Typen und den Beriebssystemen. Samstag abend fing es an mit den Zugriffen von Reddit, einem Digg-Clone in den Staaten, von da aus in diverse Foren, um nun bei Facebook zu landen. Erstaunlich wie ich finde, denn das Bild hatte schon im März seine Runde im Web gedreht.
Zum Glück sind es bis jetzt nur Bruchteile der Benutzerschaft, denn einen Frontalangriff würde die Kiste hier nicht überleben. Ich hege auch keine Pläne mich darauf vorzubereiten, denn sollte es zu schlimm werden lösche ich das Bild. Macht in meinen Augen auch keinen Sinn hier den Traffic-Lieferanten für andere zu geben.
Posted: April 30th, 2007 under Netz.
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Wordpress und OpenID
Die zentrale Idee hinter OpenID ist nur einen Login für alle Seiten die man besucht zu haben. Das haben schon viele versucht, wie Microsoft mit Passport und sind gescheitert. OpenID will es anders machen, denn es steht keine zentrale Datenbank dahinter, sondern es ist ein komplett dezentrales System. Genau genommen Authentifiziert es keinen Benutzer, sondern lediglich eine URL.
Für die Integration in Wordpress hatte ich zuerst OpenID for Commets im Test, das aber Fehlermeldungen warf und Änderungen im Theme benötigte fand ich es unbrauchbar. Auf Anhieb geklappt hat es mit dem Plugin wp-openid von Will Norris.
Nach dem Entpacken im Plugins-Ordner und einschalten bedarf es nur ein Überfliegen der Optionen um OpenID in Betrieb zu nehmen (Klick to enlarge):
Zuerst sollte man das Häkchen bei Login Form ausmachen, denn sonst klappt der Login ins Blog nicht mehr. Unten das Häkchen bei Unobstrusive Mode sorgt dafür, das das Website Feld bei den Kommentaren zukünftig für OpenID-Authentifizierung mitbenutzt werden kann.
Die eigene OpenID
Nun hat man zwar anderen die Möglichkeit gegeben sich per OpenID zu Authentifizieren, man besitzt aber noch keine eigene ID. Wer selbst Herr seiner ID sein möchte kommt mit phpMyID am schnellsten zum Ziel. Nach dem Entpacken sollte man die Readme lesen, sie beschreibt wie man seine Realm bestimmt und mit MD5 einen Hash erzeugt, der in die MyID.php muss. Wer will kann im weiter unten stehenden Simple Registration Extension Teil mehr Informationen über sich zur Verfügung stellen. Dann legt man MyID.php in ein Verzeichnis auf seinen Web-Server und könnte dann mit
http://foo.bar.baz/MyID.php
die ID nutzen. Das sieht natürlich etwas merkwürdig aus. Besser ist es ein Unterverzeichniss zu erstellen und dort die MyID.php als index.php abzulegen. Das sieht dann schon viel besser aus:
http://foo.bar.baz/user
Das kann man natürlich auch mit einen VHOST machen und mit HTTPS unterlegen. Wer keinen eigenen OpenID-Server anbieten will kann sich auch bei myopenid.com oder claimid.com anmelden und seine Authentifizierung delegieren z.B. mit wp-yadis, zufälligerweise auch von Will Norris.
Posted: März 1st, 2007 under Software.
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Server-Überwachung und Duke Nukem
Monit setze ich auf dem Root-Server hier ein, um Dienste zu überwachen und auf alle möglichen Situationen reagieren zu können. Die Konfiguration ist recht einfach und sprechend wie ich finde:
check process mysql with pidfile /var/run/mysqld/mysqld.pid group database start program = "/etc/init.d/mysql start" stop program = "/etc/init.d/mysql stop" if cpu is greater than 85% for 6 cycles then alert if cpu > 95% for 8 cycles then restart if totalmem > 230.0 MB for 5 cycles then restart if children > 30 then restart if loadavg(5min) greater than 10 for 8 cycles then restart if 5 restarts within 5 cycles then timeout
Hier nun ein nettes Tutorial. Jedenfalls soll es aus gleichen Hause eine Erweiterung geben, die sehr nett angekündigt wurde:
m/monit is a system for managing multiple monit instances and it is also a server which monit instances will post events to for statistical and historical purposes - useful for SLA monitoring. Scheduled to be released in Q1 2007 or slightly before Duke Nukem Forever hits the shelves..
Posted: Februar 16th, 2007 under Fun, Linux, Software.
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