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Artikel Tagged ‘Software’

Ldap oder Datenbank

16. Juni 2009 8 Kommentare

Mal so unter uns Kaffeeschwestern: gibt es einen guten Grund Ldap einer Datenbank vorzuziehen oder umgekehrt?

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Ein Anrufmonitor für die Fritzbox

3. Juni 2009 1 Kommentar

So, es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Teil in der Reihe um den eigenen Jabberbot.

Diesmal ein Shell-Script das einen einfachen Anrufmonitor für die Fritzbox bereitstellt. Als Vorraussetzung muss man einmal #96*5* wählen, den erweiterten Anrufmonitor von Freetz benötigt man hingegen nicht. Das Script macht eine einfache Rückwärtssuche und sollte für jeden, der ein bischen Shell-Scripten kann, selbsterklärend sein.

Web-Feedreader auf der Shell

3. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet

Auch wenn es der Titel nicht hergibt, dies ist der zweite Teil zu Der eigene Jabberbot. Ich denke aber das man Teile hiervon bestimmt auch an anderen Stellen gut einsetzen kann, daher der fehlende Bezug im Titel.

Den Anfang machen Web-Feedreader wie Bloglines und der Google News-Reader.

Wer zum Beispiel wissen möchte wieviele Nachrichten bei Bloglines noch ungelesen sind:

curl -f -s http://rpc.bloglines.com/update?user=joern@aumund.org\&ver=1 \
| awk -F \| '{ printf "Bloglines: " $2 " ungelesene Nachrichten\n"}' >

Viel mehr gibt die API auch nicht her.

Das ganze geht natürlich auch mit dem Google-Reader, es ist nur etwas aufwendiger:

#!/bin/bash
googlemail_login="DEIN_GOOGLELOGIN"
googlemail_password="DEIN_PASSWORT"

SID=$(curl --silent -d service=reader -d "Email=$googlemail_login"
-d Passwd="$googlemail_password" -d source="lens" -d
continue="http://www.google.com/" https://www.google.com/accounts/ClientLogin | 
grep ^SID= | sed -e 's/SID=//')
NUMBERS=$(curl --silent --cookie "SID=$SID;domain=.google.com;path=/;expires=1600000000"
"http://www.google.de/reader/view/user/-/state/com.google/fresh" | grep -e ^.*reading-list\",\"count\":
 |  sed -e s/^.*reading-list\",\"count\"://g -e s/,\"newestItemTimestampUsec\".*//g)

if [ -z $NUMBERS ]; then
        NUMBERS=0
fi

echo "Google Reader: " $NUMBERS " ungelesene Nachrichten\n"

Wichtig: die Zeilen 4-10 sind eine Zeile

Hier kann die API wesentlich mehr, ob das aber alles Sinn macht muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der nächste Teil dreht sich dann um Mail.

Eine Pest namens NetworkManager

29. April 2009 13 Kommentare

Große Dinge fangen meist klein an – seien es nun Katastrophen oder geniale Ideen. Leider zählt der NetworkManager unter Linux zur ersten Kategorie. Eigentlich fing es nur damit an, das ich mir einen UMTS-Stick zugelegt hatte. Der besitzt einen Huwawei e220 Chipsatz, also nichts exotisches und gut unterstützt von Linux.

Nach ein bischen Googlen entschied ich mich gegen umtsmon und für den NetworkManager, da hier alles ‚Out-of-the-Box‘ funktionieren sollte und ich damit meine bisher statische Netzwerk-Konfiguration via /etc/network/interfaces in Ubuntu loswerden wollte. Soweit die Theorie.

Praktisch funktionierte nichts. Es ging kein WLAN, kein UMTS. Da sowieso gerade Kubuntu 9.04 herauskam stand ersteinmal ein Update an – wieder funktionierte nichts. WLAN ging nicht, weil knetworkmanager, egal was ich einstellte immer WEP 40/128 Hexadezimal als Verschlüsselung auswählte und sich davon nicht abbringen lies. Ich versuchte es dann mit dem Plasma-Widget für den NetworkManager. Hier ging WLAN, aber für die konfigurierte UMTS-Verbindung gab es nie einen ‚Wählen‘ Button, das Widget reagierte nicht oder stürzte ab. Manchmal fror mir die grafische Oberfläche komplett ein.

Also zurück zum knetworkmanager. Es kostete mir einen halben Abend bis die Kombination aus statischer WLAN-Konfiguration und UMTS-Verbindung im NetworkManager stabil lief. Also jetzt nicht denken, das ich mich einwählen konnte, denn das scheiterte kläglich:

 >WARN<  dial_done(): Dialing timed out

Ein Verdacht keimte in mir auf: vielleicht wird die falsche Nummer gewählt. Nach ein bischen Suchen fand ich dann die vollkommen intuitive Lösung um die Unterhaltung auf der seriellen Schnittstelle zwischen NetworkManager und UMTS-Modem mitlesen zu können:

NM_SERIAL_DEBUG=1 /usr/sbin/NetworkManager --no-daemon

Das Ergebniss war ernüchternd: die zu wählende Nummer war #99***1*, während im Debug-Log #99***1****1* stand. Der NetworkManager hängt anscheinend selbsttätig (und undokumentiert) ein ***1* an. Also im knetworkmanager #99 eingestellt und siehe da die Einwahl funktionierte. Naja, nicht so ganz. Die Verbindung blieb nur für ein paar Sekunden stehen, bis meine Seite auflegte:

floyd pppd[4124]: Terminating on signal 15
floyd pppd[4124]: Connect time 3.4 minutes.
floyd pppd[4124]: Sent 55044 bytes, received 224642 bytes.
[...]
floyd pppd[4124]: sent [LCP TermReq id=0x2 "User request"]
floyd pppd[4124]: rcvd [LCP TermAck id=0x2]

Weiteres Suchen förderte diese Meldung

NetworkManager:   pppd_timed_out(): Looks like pppd didn't initialize our dbus module

zu Tage. Anscheinend gibt es viele andere mit dem gleichen Problem, aber eine echte Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Was funktioniert: Rechner aus, UMTS-Stick rein, booten, anmelden, knetworkmanager starten, einwählen, geht. Was nicht funktioniert: auflegen und erneut einwählen.

Der eigene Jabberbot

24. April 2009 5 Kommentare

Es fing damit an, das ich nach einem Anrufmonitor für die Fritzbox suchte. Irgendwie sagte mir nichts zu, entweder war es zu träge oder hatte Abhängigkeiten, die ich nicht installieren wollte.

Ich bastelte mir also ein kleines Script und als es fertig war fragte ich mich wo es denn seine Meldungen hinschicken sollte. Mail ist irgendwie doof und die passende Shell zu Hause ist nicht immer erreichbar. Ich entschied mich für Jabber und experimentierte ein wenig mit sendxmpp herum, was mir allerdings gar nicht zusagte.

Nach ein wenig Suchen bin ich auf XMPPlogger gestoßen. Mit 11KB ist es schön klein und hat kaum Abhängigkeiten. Am besten aber gefällt mir, das es mit einer Fifo, auch named pipe genannt, arbeitet. Durch dieses Konstrukt kann man beliebige Skripte verwenden, die Ausgabe muss nur richtig formatiert auf STDOUT erfolgen. Leitet man nun diese Ausgabe in die Pipe vom XMPPLogger schickt dieser es an den Jabber-Server – fertig ist der Bot.

Ein Beispiel:

# echo "foo" > /tmp/xmpplogger.fifo

Die Installation von XMPPlogger erkläre ich jetzt nicht, die README sollte jeder lesen und umsetzen können. In loser Folger wird es noch ein paar Skripte/Beispiel geben wie man den Bot füttert und zum Schluß noch wie man das mit Twitter macht.

Unerwartetes Feature

21. April 2009 10 Kommentare

Wer kennt das nicht? Mein schreibt eine Mail, verweist auf den Anhang und vergißt beim Versenden natürlich den Anhang. KDE Kmail hat mich heute mit einem Feature überrascht, welches ich trotz jahrelanger Nutzung noch nicht kannte:

KDE Kmail fragt nach, ob ein Anhang vergessen wurde

Gut zu Wissen, das es soetwas gibt.

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Nostalgie, Nostalgie

1. April 2009 4 Kommentare

Ich habe den halben Abend Hanse im Dosemu gespielt. Auch nach 20 Jahren macht das verdammt viel Spaß und kann ganz schön fesseln.

Zitat des Tages

31. März 2009 1 Kommentar

Aus GNOME vs. KDE: Which Has the Evolutionary Advantage?:

The impression is that GNOME has become like the Big Three Automakers, making minor changes to the body and upholstery, while the important innovations are being introduced by their rivals.

Auch ich habe dieses ganz Gejammer über KDE 4 nie ganz verstanden. Es ist etwas ganz Neues und Frisches, da ist es ganz normal das die ersten Veröffentlichungen etwas ruckeln. Sehr intressant zu lesen.

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Es könnte alles so einfach sein

13. Februar 2009 6 Kommentare

Es gibt schon merkwürde Software. Eigentlich sollte man meinen, das eine in einem Cluster laufende Software ihre Einstellungen beim Schwenk von den einen auf den anderen Knoten mitnehmen sollte. Tja, dem ist nicht immer so und keine Ahnung was Entwickler sich bei so etwas denken.

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Killer Feature

20. Januar 2009 1 Kommentar

Aus apt-cache show pwsafe:

 Features:
 [..] 
 - Funny comments included in source code.