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Danke Herr Beckmeyer
Eine Antwort auf Zum Abschied einen Gruss habe ich übrigends nicht erhalten. War wohl gerade kein Pratikant da. Obwohl, wenn sich die SPD mit jedem zukünftigen Nichtwähler auseinandersetzen würde hätte sie verdammt viel zu tun.
Zum Abschied einen Gruss
From: Joern Seemann
To: uwe.beckmeyer@bundestag
Subject: Zum Abschied einen GrussHallo Herr Beckmeyer,
als ehemaliger Wähler möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Es gibt viele Gründe hierfür, aber das Zensurgesetz hat mir noch einmal deutlich gemacht, daß die SPD ich uns vollkommen auseinandergelebt haben. Ihr Leitsatz “Demokratie ist Mehrheitssache” dürfte angesichts der letzten Wahlergebnisse ein frommer Wunsch bleiben, aber so ist das mit Wünschen man wird oft bitter enttäuscht – so wie ich von der Politik der SPD in den letzten Jahren.
Gruss Joern Seemann
Ich bin Repräsentativ
Also nicht nur vom Äusseren her, sondern auch was meine Stimmabgabe bei der heutigen Bürgerschaftswahl betraf, denn Infratest wollte nach meiner eigentlichen Wahl von mir Wissen wie ich gewählt habe.
Das Wählen wird übrigends von Jahr zu Jahr schwieriger. Es ist ähnlich einer Wahl zwischen Pest und Cholera, man nimmt das kleinere Übel. Die CDU zum Beispiel, die Partei der leeren Versprechungen. Der Spitzenkandidat Innensenator Röwekamp ist schlicht Unwählbar. Erst macht er aus Kostengründen 11 der 18 Polizeireviere in Bremen am Abend und Wochenende zu, um dann kurz vor der Wahl eine Schmierenkampagne gegen Susanne Albrecht zu fahren. Eine Sicherheits-Simulation mit vielen leeren Worten.
Die SPD und damit auch Jens Börnsen haben Bremen dahin gebracht wo es ist – ganz unten. In meinen Hinterkopf schwingt immer noch Henning Scherf nach. Erst Schulsenator und dann Knuddelbär und Erster Bürgermeister. In Konsequenz ist Bremen in allen Pisa-Tests ganz hinten, genauso wie in der Finanzlage. Das war meiner Meinung nach das Peter-Prinzip in Reinkultur.
FDP? Guter Witz. In Opposition immer dagegen sein, um in Regierungsverantwortung dann jedes Wahlprogramm, jedes Wahlversprechen und jedwedes Rückgrat verlieren.
Bleiben die Grünen. Die Partei der altgewordenen Lehrer und Friedenbewegten. Sie sind auf den besten Weg der FDP den Rang abzulaufen. Ohne Frage, sie haben in den meisten Punkten das beste Wahlprogramm, setzen davon aber oft nur wenig bis nichts um und neigen aus Macherhaltungstrieb zu faulen Kompromissen. Trotzdem das kleinste Übel.