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Suse Linux - Nutzt das noch jemand?

Ich meine freiwillig? Mir kam letztens der Gedanke, aber erinnert daran hat mich Stefan. Meine letzte Version, die ich gesehen habe, war 10.0 danach war mein Intresse erloschen. Komplett unsexy, so wie Novell halt.

Novell iFolder nimmt wieder an Fahrt auf

Wer hier schon länger mitliest ist öfters über das Thema Novell iFolder gestolpert. Beim iFolder handelt es sich um Client-/Server-Software die ein vernünftiges Syncronisieren von Verzeichnissen, den iFoldern, zulassen inkl. Kollisionskontrolle, Gruppenfoldern, Quota, Offline arbeiten etc. pp. Anfänglich gab es iFolder nur für Novell Netware bis es dann irgendwann unter GPL v2 freigegeben wurde.

Seitdem ist es ein Auf und Ab. Manchmal hatte man das Gefühl es geht garnicht weiter, dann wieder meldeten sich die Programmierer zu Wort und kündigten den iFolder 3.6 an, der mit dem Open Enterprise Server 2 (OES 2) released werden soll. Mittlerweile gibt es auch wieder Nighly Builds für Fedora und Suse des SVN-Trees und an Paketen für Debian/Ubuntu wird auch gearbeitet.

Freut mich ganz ehrlich, denn iFolder war schon unter Novell Netware ein tolles, aber total unbekanntes und unterschätztes Produkt. Die vielfältige Verfügbarkeit von Paketen wird der Verbreitung bestimmt gut tun, ob die Entwicklung noch mehr an Fahrt aufnimmt wage ich zu bezweifeln. Denn anscheinend haben nur die beiden Novell-Entwickler vollen Zugriff auf das SVN und iFolder ist komplett in Mono geschrieben

Lexmark z-Serie Drucker unter Debian, Ubuntu und Suse nutzen

Tintenstrahldrucker sind heutzutage so günstig, das man froh sein muss keinen als kostenlose Dreingabe beim Brötchenkauf hinzuzubekommen. Die Lexmark Z-Serie fällt in diese Kategorie, man bekommt sie oft unter 50 Euro mit halbleeren Patronen.

Möchte man sie unter Linux einsetzen, ist man nur mit Redhat auf der sicheren Seiten für die es von Lexmark Treiber gibt. Mit ein paar Kommandos kann man die Treiber aber auch unter anderen Linux-Distributionen benutzen.

Zuerst lädt man die Treiber herunter, dabei ist es egal ob man Treiber für die 500er oder 600er Serie nimmt, denn AFAIK gibt es nur einen Treiber. Das TAR-File entpackt man irgendwo:

tar xfz CJLZ600LE-CUPS-1.0-1.TAR.gz

Im zweiten Schritt holt man das wirklich Wichtige aus den Install-Script.

tail -n +143 z600cups-1.0-1.gz.sh > install.tar.gz

Das erzeugte install.tar.gz entpackt man wiederum. Benötigt werden nur die RPM-Dateien, alles andere ist überflüssig. Unter Suse-Linux (selbst gestestet mit 10.0 und einen z617) auf die grobe Tour installieren und dann mit Yast konfigurieren:

rpm –force –nodeps *.rpm

Für Debian/Ubuntu (gestestet mit Edgy/Feisty sowie Etch auf einen z517) noch das Paketformat umwandeln und installieren:

alien *.rpm && dpkg -i *.deb

Wichtig: Vor dem Drucken in den jeweiligen Seiteneigenschaften von Letter auf A4 umstellen. Man benötigt ein installiertes CUPS, sowie Ghostscript für ein problemloses funktionieren.

Eine Diskussion die lange Überfällig war

Tja, Grün ist schon lange durch Suse besetzt:

Gentoo ist die größte Energieverschwender-Distribution die es gibt. Einfach unverantwortlich in Zeiten wo wir alle CO2 einsparen sollten.

via Pro-Linux

Links for 2006-03-11

  • SuSE-Endgegner - Link und geniale Überschrift bei jot*be geklaut
  • Posting user agents - Über die Jahre gehende User-Agent Statistik von Gmane. Intressant ist das in den letzten Jahren nur die Web-basierten Dienste und Thunderbird hinzugewonnen haben
  • Firekeeper - Intrusion Detection für den Browser