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Abhängigkeiten in Computer-Systemen und deren Auswirkungen

Man kann sich spielend in Not bringen, wenn man nicht über Abhängigkeiten und deren Konsequenzen nachdenkt. Manchmal braucht es dazu kleine Katastrophen, wie der komplette Stromausfall in einen Rechenzentrum. Beim Wiederanfahren kann man schon mal in Probleme laufen:

If you have all your DNS servers virtualized which cannot be started because of network or shared storage issues, you can run into problems starting other servers and services that rely on DNS.
Recovering servers, virtual machines after power failure

Man sollte sich immer im Klaren darüber sein, das jede zusätzlich eingebrachte Komponente (Storage, Virtualisierung etc) Probleme machen kann - trotz Hochverfügbarkeit. Lieber viele kleine, als wenige grosse Systeme, ist zumindest meine Erfahrung.

Automatische Updates

Nochmal Fragestunde, diesmal gebe ich den Bedenkenträger. Thema: Automatische Updates. Also irgendwas, das nach Sicherheits-Updates guckt, sie herunterlädt und automatisch installiert. Ist das eine gute Idee?

Ich hab dabei Bauchschmerzen, selbst bei einzelnen Systemen wo man vorher alles am Test-System getestet und abgenommen hat. An automatische Updates bei mehreren Systemen mag ich garnicht denken, da hab ich immer den GAU vor Augen, wo man morgens zur Arbeit kommt und nichts mehr geht. Bin ich jetzt ein Feigling und Übervorsichtig?

Was einen guten System-Administrator ausmacht

Wenn ich die Kommentare so durchlese fallen mir ein paar Punkte auf:

  • Der Arschlochfaktor ist nicht gefragt oder nur in sehr geringen Dosierungen
  • System-Administratoren sind (auf ihre Art) Kreativ tätig, man sollte sie darin nicht behindern ansonsten verschenkt man viel Potential
  • Kundenorientierung wird gross geschrieben
  • Selbstorganisation ist ein wichtiger Faktor
  • Man muss nicht alles Wissen, es reicht wenn man weiss wo es steht
  • Einen Punkt hatte ich vergessen und er wurde auch nicht genannt: Admins sind Vertrauenspersonen

Somit sind es wohl eher die weichen Faktoren die eine Rolle spielen. Verstehe ich voll und ganz. Es sind schließlich Kollegen oder Kunden. Menschen also mit den man zusammenarbeitet und da hat wohl niemand Lust sich mit menschlichen Wracks zu beschäftigen.

Was macht einen guten System-Administrator aus?

Ein Gedanke, der mir schon länger durch den Kopf geht. Was für Fähigkeiten muss man haben? Sind es eher die Harten wie:

  • Weiss alles bis ins letzte Bit
  • Multitaskingfähig
  • Stressresistent
  • hoher Arschlochfaktor

Oder eher die Weichen:

  • Team- und Konsensfähigkeit
  • Weiss sich zu helfen
  • kann sich verständlich ausdrücken
  • Kundenorientiert

Oder eine Mischung aus beidem? Was meint Ihr?