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Artikel Tagged ‘update’

Ubuntu 8.10: Ich hatte schlimmeres erwartet

3. November 2008 5 Kommentare

So, am Wochenende daheim die Rechner auf Intrepid Ibex upgedated. Beim Großen gings ohne Probleme, auf dem Notebook ist adept mitten im Update zusammengebrochen. Der adept_manager war danach verschwunden, so das ich den Rest mit aptitude dist-upgrade erledigt habe. Das lief dann auch fehlerfrei durch. Nach dem Reboot funktionierte soweit wieder alles, auch meine Broadcom WLAN-Karte.

Die Kubuntu-Themes für KDM und den Desktop sind absolut scheußlich. Ansonsten gabs nur Kleinigkeiten, so wie die leeren Systemeinstellungen, was durch ein apt-get install kubuntu-desktop gefixt wurde. Dann gingen in der Konsole die Cursor- und Page-Up/-Down Tasten nicht. Dazu muss man in den Systemeinstellungen/Land/Region & Sprache/Tastatureinstellungen auf Evdev-managed Keyboard umstellen. Achja, Phonon jammerte noch rum, das irgendwas mit Audio nicht ging. Nach Umstellung von gstreamer auf xine war das auch weg.

Anschließend hab ich nach einer netten Docking-App umgeschaut. Kooldock sieht scheisse aus und Cairo-Dock ist mir viel zu verspielt. Ich möchte etwas einfach und schlichtes haben, habe aber noch nichts gefunden.

Freud‘ und Leid bereitet mir die Konsole. Gefreut habe ich mich, das man nun Links über Maus Rechtsklick im Browser aufmachen kann. Geärgert hat mich das das D-Bus Interface nicht komplett ist. Bei KDE 3.5 konnte man via DCOP die Namen der Tabs ändern. Bei KDE4 ist das leider noch nicht möglich. Daher werde ich auf der Arbeit vorerst bei Hardy bleiben.

Alles im allem habe ich mit Schlimmeren gerecht. Besonders KDE4 ist lange nicht so schlecht wie erwartet. Ich denke mal auf uns rollt in den nächsten Wochen wieder eine Update-Lawine zu und danach läuft es wieder erträglich bis 9.04 rauskommt. Dann intressiert das auch niemanden mehr.

Unser täglich Ubuntu-Update gib uns heute

26. Juni 2008 8 Kommentare

Wenn mich nicht alles täuscht gab es seit meinen letzten Rant täglich Updates, sogar einen neuen Kernel. Unstable my Ass. Und ja, Ubuntu wird immer mehr zum neuen Windows. Letztens hab ich mich noch über den Neustart von Windows lustig gemacht, den das Acrobat Reader Update erforderlich machte. Heute gabs bei Ubuntu ein neues OpenSSL und die fordern mich tatsächlich penetrant dazu auf meinen Rechner neu zu starten *vogelzeig*

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OpenWRT als alternative Firmware für den Linksys WRT54GL – ein Update

4. November 2007 9 Kommentare

Nach fast einem Jahr Einsatz ist es Zeit für ein Resümee und Update. Das Resümee ist recht einfach: OpenWRT hat meine Erwartungen voll erfüllt. Es läuft/lief stabil während der ganzen Zeit, Abstürze gab es keine. Kommen wir also zum Update.

Das Thema Update ist schnell abgehakt: es gibt keines, sondern eine Neuinstallation ist angesagt. Es spielt also keine Rolle von welcher vorherigen Version, bei mir 0.8 (aka White Russian), man nach OpenWRT 0.9.7 (aka Kamikaze) updaten will und obwohl der Versionsprung nicht allzu gross aussieht hat er es dennoch in sich. Während bei White Russian viel über das NVRAM und die darin gespeicherten Daten lief, verlässt Kamikaze diesen Weg komplett. Wer also Updaten will sollte alle wichtigen Konfigurationsdaten wie z.B. den DSL-Zugang wegspeichern, auch sollte der PC von dem man das Firmware-Image einspielen will die IP-Adresse 192.168.1.1 erreichen können. Als nächstes ist das Firmware-Image an sich zu beachten. Für den Linksys WRT54GL gibt es zwar ein Image mit 2.6er Kernel, der unterstützt aber leider kein WLAN. Also ist der 2.4er Kernel angesagt.

Das Einspielen erfolgt entweder über das Web-Interface oder Tftp. Ich persönlich bevorzuge Tftp. Stecker ziehen, Stecker wieder ein und schnell Enter drücken:

statler:$ atftp
tftp> mode octet
tftp> trace
Trace mode on.
tftp> put openwrt-wrt54g-2.4-squashfs.bin

Anschließend blinken die Lampen ein wenig und mit Booten dauert die Prozedur unter zwei Minuten. Ist endlich Ruhe eingekehrt kann man sich per telnet 192.168.1.1 einloggen und zuerst das Root-Passwort setzen. Als netten Nebeneffekt wird dadurch der Login per Telnet abgeschaltet.

Nun ist der Linksys via ssh erreichbar und wer mit Keys arbeitet kann seinen in /etc/dropbear/authorized_keys für einen Passwort-losen Login ablegen. Für den Internetzugang gilt es /etc/config/network anzusteuern, welche etwas Debian-Style an den Tag legt:

config interface        wan
        option ifname   "eth0.1"
        option proto    pppoe
        option username "darth.vader"
        option password "YhxrVnzlbhesngure"

Initialisieren ist ganz einfach mit ifup wan erledigt. Folgt als nächstes WLAN. Auch hier gibt es eine Konfigurations-Datei nämlich, wer hätte das gedacht, /etc/config/wireless:

config wifi-device  wl0
        option type     broadcom
        option channel  10

        # REMOVE THIS LINE TO ENABLE WIFI:
        #option disabled 1

config wifi-iface
        option device   wl0
        option network  lan
        option mode     ap
        option ssid     aumund
        option encryption wep
        option hidden   0
        option key      '1'
        option key1     'SerowJenkulteisbefcougCy'

Die Raute vor option disabled ist wichtig, da OpenWrt WLAN standardmäßig abschaltet. Auch hinterher das Initialisieren mit ifup wlan nicht vergessen.

Nun gehts an Kleinigkeiten, wie z.B. die richtige Zeitzone:

echo "CET-1CEST-2,M3.5.0/02:00:00,M10.5.0/03:00:00" > /etc/TZ

oder Remote Syslog:

uci set system.cfg1.log_ip=192.168.1.1 && uci commit && reboot

Wer die schöne Weboberfläche X-Wrt möchte muss seine /etc/ipkg.conf folgendermaßen anpassen:

src release http://downloads.openwrt.org/kamikaze/7.09/brcm-2.4/packages
src packages http://downloads.openwrt.org/kamikaze/packages/mipsel
dest root /
dest ram /tmp
src X-Wrt http://downloads.x-wrt.org/xwrt/kamikaze/7.09/brcm-2.4/packages/

Einmal ipkg update und dann bei ipkg list nach webif Ausschau halten. Mein Fall ist es jedenfalls nicht.

Was man weiter mit dem Gerät anstellt ist jedem selbst überlassen. Es gibt IRC-Clients, Webserver und vieles mehr. Wem die mitgelieferte Software nicht ausreicht kann bei ipkg.be nach mehr suchen.

Vier Updates und ein Totalversagen

22. Oktober 2007 4 Kommentare

Das lag in den letzten Wochen so an:

  • Zweimal WordPress auf Version 2.3 Updaten
  • Zweimal Ubuntu Feisty auf Gutsy
  • OpenWRT Update

Die WordPress-Updates gingen so, genauso wie die von Ubuntu. Deren Niveau genauso gut und schlecht waren wie gewohnt, was nicht heisst das da keine Luft nach oben ist. Komischerweise habe ich genau gar keinen XGL-Server mit Hardware-Beschleunigung (weder ATI noch Nvidea) hinbekommen. Von dem ach so benutzerfreundlichen und einfachen Ubuntu bin ich nicht so überzeugt.

Einen kompletten Blackout habe ich mir gestern Abend beim Update meines WRT54GL Router von OpenWRT WhiteRussian auf Kamikaze geleistet. Nicht wirklich die Anleitung gelesen, falsches Firmware-Image und als Folge keinen Internet-Zugang um das nachzuholen. Einmal mehr hat mir Grml mit dem grml-router Script den Popo gerettet. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, aber die ziehe ich Heute noch nach.

Update auf WordPress 2.3

7. Oktober 2007 2 Kommentare

War wieder unspektakulär dieses Update. Natürlich hatte ich es vorher getestet, auch um das Template auf das neue Tagging anzupassen. Da ich vorher Simple Tagging im Einsatz hatte, habe ich den Nachfolger Simple Tags im Einsatz da doch ein viele nützliche Sachen bei der WordPress-Lösung fehlen. Etwas Mucken machte auch mein Dashboard Theme WP Tiger Administration, welches durch ein bischen CSS-Trickserei wieder richtig funktioniert.

Zusätzlich habe ich gegen dieser unsägliche WordPress-Schnüffelei das Tinfoil-Hat Plugin dabei. Auf ihren Einsatz warten noch Disclose Secrets und Sabre. Die muss ich noch ein bischen Testen.

Update auf WordPress 2.2.1

23. Juni 2007 Kommentare ausgeschaltet

Irgendwann muss man ja. So würde ich dieses Update beschreiben. Die Version 2.2 habe ich ausgelassen, weil diese Version schon von Anfang an mit diversen Bugs und Sicherheitslücken gestraft war. Auch diesmal habe ich die bereits lokalisierte Version von WordPress-Deutschland genommen, denn trotz meines vermehrten Bloggens in Englisch, wird Deutsch auch weiterhin hier Hauptsprache bleiben.

Änderungen gab es für mich fast nur unter der Haube. Da es seit Version 2.2 möglich ist Datenbank-Zeichensatz und Collation zu setzen, war eine Konvertierung der Datenbank notwendig. Bei mir stand sie, wie bei allen die WP schon länger im Einsatz haben, auf latin1_swedish_ci. Dafür habe ich zuerst Mysql selbst in der /etc/mysql/my.cnf das Default-Charakter-Set gesetzt:

[mysql]
default-character-set = utf8

Für WordPress muss die wp-config.php angepasst werden:

define('DB_CHARSET', 'utf8');
define('DB_COLLATE', 'utf8_general_ci');

Anschließend sind die Umlaut kaputt, denn die Datenbank ist noch nicht konvertiert. Das kann man entweder zu Fuss oder mit dem UTF-8 Database Converter Plugin machen. Ich entschied mich für letzteres und es klappte ohne Probleme.

Letztlich habe ich noch schweren Herzens das OpenID-Plugin rausgeworfen, da es undefinierbare Fehlermeldungen wirft. Dafür hält jetzt Subscribe to Comments hier Einzug.

Update auf Ubuntu Feisty Fawn

16. April 2007 9 Kommentare

Bis letzte Woche haben mich alle Meldungen über den Fortschritt der neuen Ubuntu Version 7.04 (Feisty Fawn) kalt gelassen. Doch als sich der erste Release Candidate abzeichnete wurde ich Unruhig und hab dann wider besseren Wissens mit dem Update begonnen. Meine Update-Erlebnisse waren bis jetzt alle sehr durchwachsen (1, 2, 3). Für mich, der auf etliche Jahre Erfahrungen mit Debian und Linux zurückgreifen kann, waren das nie wirkliche Showstopper und ich war Neugierig ob sich da in der Zwischenzeit etwas getan hat.

Um es kurz zu machen: Nein. Mein Desktop-Rechner zuhause (Athlon 3400+, 1GB RAM, Nvidia 6800GT, NV4-Chipsatz) machte mit Kubuntu den Anfang. Zwischendurch blieb einmal die Grafische Oberfläche stehen und ich musste noch einmal beginnen. Ansonsten lief das Update durch, allerdings bootete der Rechner anschließend nicht mehr. Ein bischen gucken liess auf ein Kernel-Problem schließen und als das System mit dem Edgy Kernel bootete war das auch klar. Es war spät und ich hatte keinen Bock mehr. Am nächsten Tag kam zum Glück ein Kernel-Update und siehe da es bootete. Beryl funktionierte auch Out-of-the-Box. Zugegeben: Die ersten Minuten sitzt man staunend vor diesen ganzen Effekten und kann sich nicht satt sehen, aber irgendwann kommt die Frage nach den tieferen Sinn und dann ist das Staunen schnell weg.

Mein altes Notebook (Celereon 700, 256MB Ram, Intel irgendwas) mit Xubuntu war als nächstes dran. Mitten im Update stand das Ding still. Nach dem Reboot ging ersteinmal nichts – kein X, kein WLAN, der Kernel bootet nur in Single-User Mode. Nach ein bischen apt- und dpkg-Akrobatik lief dann das Update weiter und dann auch durch.

Mein Rechner in der Firma (Intel Dual-Core mehralsgenug, 2GB RAM, ATI-Radeon irgendwas, Software-Raid 1) kam zuletzt und auf hier das gleiche Bild. Mitten im Update stand alles, nach dem Reboot meckerte der Devicemapper über Partitionen die eigentlich zum RAID gehörten. Wieder ein bischen auskommentieren und dpkg-/apt-Akrobatik dann lief das Update weiter. Mir lief dabei die /boot-Partition voll, 100 MiBi für 6 Kernel sind anscheinend nicht mehr ausreichend. Der Vmware Server wollte auch nicht, aber da hilft das Vmware-Any-Any-Update.

Fazit: Für mich nichts Neues. Für Anfänger geht Ubuntu in Richtung Suse, wo schon immer galt lieber neu zu installieren als ein Update zu wagen. Von geschmeidigen Updates a la Debian ist Ubuntu meilenweit entfernt. Schade eigentlich, denn man sollte die vielen neu gewonnenen Ubuntu-Benutzer nicht mit derartigen Sachen wieder vergrätzen.

Update auf WordPress 2.1

15. Februar 2007 3 Kommentare

Eigentlich wollte ich mir noch mit dem Update Zeit lassen, aber es juckte dann doch zu sehr in den Fingern. Rein Äußerlich hat sich nicht viel verändert, aber unter der Haube hat sich für mich einiges getan. Ich war es Leid im Source-Code rumzufrickeln und so habe ich versucht möglichst viel mit Plugins und Widgets zu lösen. Hier mal eine kleine Liste, was ich im Moment im Einsatz habe:

Was mir noch fehlt ist ein Plugin, um ein Logo im Feed anzuzeigen. Es gibt zwar tausenden Ad-Sense, Copyright, Footer- und CSS-Plugins für die WordPress Feed, aber
ausgerecht das einzige Image Plugin Feed-Image ist nicht mehr Downloadbar. Wenn es noch jemand rumliegen hat, wäre es nett, wenn er es mir zukommen lassen könnte.