Ubuntu 8.10: Ich hatte schlimmeres erwartet
So, am Wochenende daheim die Rechner auf Intrepid Ibex upgedated. Beim Großen gings ohne Probleme, auf dem Notebook ist adept mitten im Update zusammengebrochen. Der adept_manager war danach verschwunden, so das ich den Rest mit aptitude dist-upgrade erledigt habe. Das lief dann auch fehlerfrei durch. Nach dem Reboot funktionierte soweit wieder alles, auch meine Broadcom WLAN-Karte.
Die Kubuntu-Themes für KDM und den Desktop sind absolut scheußlich. Ansonsten gabs nur Kleinigkeiten, so wie die leeren Systemeinstellungen, was durch ein apt-get install kubuntu-desktop gefixt wurde. Dann gingen in der Konsole die Cursor- und Page-Up/-Down Tasten nicht. Dazu muss man in den Systemeinstellungen/Land/Region & Sprache/Tastatureinstellungen auf Evdev-managed Keyboard umstellen. Achja, Phonon jammerte noch rum, das irgendwas mit Audio nicht ging. Nach Umstellung von gstreamer auf xine war das auch weg.
Anschließend hab ich nach einer netten Docking-App umgeschaut. Kooldock sieht scheisse aus und Cairo-Dock ist mir viel zu verspielt. Ich möchte etwas einfach und schlichtes haben, habe aber noch nichts gefunden.
Freud’ und Leid bereitet mir die Konsole. Gefreut habe ich mich, das man nun Links über Maus Rechtsklick im Browser aufmachen kann. Geärgert hat mich das das D-Bus Interface nicht komplett ist. Bei KDE 3.5 konnte man via DCOP die Namen der Tabs ändern. Bei KDE4 ist das leider noch nicht möglich. Daher werde ich auf der Arbeit vorerst bei Hardy bleiben.
Alles im allem habe ich mit Schlimmeren gerecht. Besonders KDE4 ist lange nicht so schlecht wie erwartet. Ich denke mal auf uns rollt in den nächsten Wochen wieder eine Update-Lawine zu und danach läuft es wieder erträglich bis 9.04 rauskommt. Dann intressiert das auch niemanden mehr.
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