Artikel-Schlagworte: „Vmware“
Deduplizierung
Ich habe gerade Challenge with NetApp deduplication (ASIS) gelesen und dabei ist mir eingefallen, das ich das mal erwähnen muss. Ja, Deduplizierung bei NetApp funktioniert wunderbar. Bis zu 88% Einsparung auf SAN-Luns mit Vmware Images. Man kann allerdings auch negative Raten haben, wenn die Daten zu klein sind und sich zu häufig ändern, trotzdem ein tolle Sache.
VMWare HA befreit nicht vom Denken
Heilsbringer gibt es viele auf dieser Welt, in der IT ist es im Moment Virtualisierung. Es gibt eigentlich kein Problem, welches nicht damit gelöst werden kann. Ich denke man muss genau hinschauen, denn manche Dinge lassen sich nur bedingt vergleichen.
So denke ich, das sich ein VMWare HA Cluster nur bedingt mit einen konventionellen HA-Cluster vergleichen lässt. Jörg Möllenkamp geht es wohl ähnlich. Zwar beschäftigt sich sein Posting vordergründig mit dem Widerlegen von Aussagen rund um VMware und Oracle, aber er zeigt ein paar Punkte auf die ich für vollkommen richtig halte.
Für mich noch viel Wichtiger: ein HA N+1 Cluster besteht aus N+1 mal Hardware sowie Betriebssystem, während man bei VMware zwar N+1 mal ‘Hardware’ hat, aber nur ein Betriebssystem. Deutlicher gesprochen: ein normales HA-Cluster macht einen Dienst hochverfügbar, VMware tut dieses aber nur für die Hardware. Geht in der VM das OS kaputt – Pech gehabt, beim HA-Cluster schwenkt man auf den nächsten Node. Bestimmt kann man mit Cloning und Scripting immer dafür sorgen eine (mehrere) Kopie(n) zur Hand zu haben, nur bietet das keine Garantie im Falle eines Falles eine funktionierende und getestete Umgebung vorzufinden, ob man sich darauf verlassen möchte muss jeder selbst wissen
Links for 2009-02-19
- SolarWinds VM Monitor
via Blazilla - The SysAdmin Network
No more hiding in the server room - etckeeper
A collection of tools to let /etc be stored in a git, mercurial, darcs, or bzr repository
Links for 2009-02-05
- xmpp-sender
Wordpress Kommentare via Jabber - Software patching is the other benefit of virtualization
Den VMware Updare Manager kannte ich noch gar nicht - Compiz Webcam Headtracking
Netter Effekt - Photoshop und Banknoten
Na, wenn die mal nicht gleich ans BKA weitermelden – Bild via Reddit
Die bescheidene Qualität kommerzieller Software
Mein Award für gesunden Tiefschlaf bei der Arbeit geht dieses Jahr an das Qualitäts-Management von VMware. Wer nämlich glaubte das sie aus der Timebomb in Update 2 irgendetwas gelernt haben, den überrascht das Update 3 mit automatischen VM Reboot nach verschieben mit VMotion.
Und wer glaubt das teurer Support zumindest die Schmerzen dämpfen könnte, den belehrt SAP eines besseren:
Viele Kunden hätten in der Vergangenheit eigene SAP-Ressourcen aufgebaut, weil sie mit der Support-Qualität von SAP unzufrieden gewesen seien, berichtet Werner Schwarz, IT-Chef der Gerolsteiner Brunnen GmbH. Er habe in den vergangenen zwölf Monaten über 300 SAP-Probleme intern gelöst, lediglich 22 Fälle habe ihm der SAP-Support abnehmen können.
Computerwoche
Dann lieber FOSS, da weiß ich von vornherein, das ich auf mich selbst gestellt bin.
Es könnt’ alles so einfach sein
Gibt es eigentlich irgendeine Neuheit in der IT, die nicht mit dem Attribut ‘einfach’ wirbt? In der Realität sieht es dann immer wieder anders aus.
Storage-Virtualisierung zum Beispiel. Warum eine zusätzliche Komponente irgendetwas vereinfachen soll ist mir Schleierhaft.
VMware und NFS ist noch so ein Beispiel. So toll und ‘einfach’ funktionieren, hat nur einen Haken. Wenn VMware ein Lockfile nicht schnell genug schreiben kann, weil das NFS gerade nicht schnell genug antwortet hat man doppelt laufende Instanzen. Abhilfe? War für U3 angekündigt, verspätet sich aber noch. Dann gibts eine Option für einen Timeout. Wie Originell.
Oder ZFS. Logisch, das Grundgerüst ist Kinderleicht, man darf nur nicht mehr darüber lesen. Dann stößt man auf ZIL, ARC und andere Dinge an denen man schrauben kann und manchmal muss. Der Umstand das Teile von ZFS noch single-threaded und damit große Pools keine gute Idee sind macht die Sache nicht leichter.
So, genug gejammert.
VMware DRM hat versagt
Tja, das ist ein deutlicher Tritt in die Eier, diese Sache mit der VMware-Timebomb. Da bestätigt sich einmal mehr meine Meinung, das Lizenzen eine üble Sache sind. Halt, nicht Lizenzen ansich, aber all dieser unseelige Scheiss der seitens der Hersteller betrieben wird damit irgendwelche Lizenz-Vereinbarungen eingehalten werden. Letztlich wird da ein DRM-System betrieben und wie schon bei Audio und Video zu beobachten immer zum Nachteil der Kunden.
Intressanterweise lassen sich das all die großen Firmen dieser Welt gefallen, obwohl sie nie soetwas ohne Support betreiben würden und daher sowieso ein Intresse haben lizenz-technisch auf der sicheren Seite zu sein. Warum ist es auch für Software-Hersteller so schwierig der Kundschaft zu vertrauen?
Howto convert from VMware to VirtualBox
In January 2007 a small german software company (now owned by Sun Microsystems) released a quite usable virtualization solution called VirtualBox under the terms of the GPL licence. Since then VirtualBox has made a strong progress and can now compete with commercial solutions from VMware or Parallels with features like seamless mode or booting your guests from iSCSI. This howto is for all those folks looking to move from VMware Server to VirtualBox.
First of all forget about converting since VirtualBox can work with VMWare’s vmdk format. So there is no more dealing with odd stuff like qemu-img, vditool or VBoxManage convertdd. The only reason to convert your virtual machine is if you plan to use snapshots. If you don’t so go ahead:
- Prepare your virtual machine by removing the vmware tools
- Locate where your virtual machine is located. Mostly /var/lib/vmware/$VIRTUALMACHINENAME
- Change the user- and group-id of the virtual machine files from the root to your personal user:
waldorf: $ su waldorf: # chown $USERNAME:$GROUPNAME /var/lib/vmware/$VIRTUALMACHINENAME -R
- Now start VirtualBox and launch the Virtual Disk Manager via click through File/Virtual Disk Manager and add your virtual machine vmdk file
- Add a new virtual machine with the former defined virtual disk
- Start the virtual machine and install VirtualBox guest extensions
- Done
A few words for migrating Windows XP guest virtual machines: Please read this before you start and if you still have problems to boot try this:
Have fun!
Grenzen der Virtualisierung
Nachfolgend ein paar Gedankenspiele und Erfahrungen zu Grenzen der Virtualisierung, betreffend VMware und Solaris Zonen. Nicht vollständig, noch erhebe ich den Anspruch auf Vollkommenheit. Widerworte, Anregungen und eigene Erfahrung sind ausdrücklich gewünscht.
- Hoher Verbrauch an CPU/Memory Resourcen – die Instanz belegt dadurch überproportional Anteile vom Gesamtsystem und damit auch an den
Gesamtkosten des Virtualisierungssystems, so das es billiger sein kann dieses in eigener Hardware zu betreiben - Hoher Netz- bzw. Disk IO – Beeinträchtigt alle anderen Systeme in Bezug auf Verfügbarkeit dieser Rescourcen. Auch ist die Performance von
von virtualisierten Umgebungen und deren Instanzen nicht vergleichbar mit physikalischen Systemen - Zeitkritische Systeme – Alle Systeme die auf eine Taktgenauigkeit der Systemuhr angewiesen sind können nicht virtualisiert werden, da das Hostsystem diese nicht 1:1 durchreichen kann
- Besondere Hardware wie z.B. ISDN-Karten oder Dongles lassen sich nicht virtualisieren
- Die Applikations-Software ist nicht freigegeben für die Benutzung in virtuellen Umgebungen oder sie verhindert durch bestimmte Eigenschaften eine Virtualisierung. Beispiel: Die Applikations-Software ist an eine Host-ID/Mac gebunden welche sich durch Schwenk der Hardware ändern könnte.
- Betriebssystem lässt sich nicht virtualisieren wie z.B. Solaris 8/9
Man könnte meinen ich wäre Negativ eingestellt gegenüber der Virtualisierung, das Gefühl ich mitunter selbst. Allerdings möchte ich das Thema für mich sozusagen ‘von hinten’ aufrollen.
Links for 2007-06-02
- Open Web Analytics for WordPress – Sehr umfagreiches Tool, fingert aber in den URLs rum und die meisten Angaben intressieren mich nicht
- It’s Still the Latency, Stupid – Bandbreite ist halt nicht alles
- Schritt für Schritt – Installationsanleitung Solaris 10 auf VMware – Otmanix mit einer reichlich bebilderten Anleitung
- Emacs 22.1 released – Das erste stable release seit 2054 Tagen. Da mecker noch mal einer über Debian Release Zyklen
