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Artikel Tagged ‘Zisterne’

Jörn der Baumeister – die Handpumpe

23. Mai 2009 3 Kommentare

Gut Ding will Weile haben oder so. Fast anderhalb Jahre nach Fertigstellung der Zisterne kann nun auch endlich Wasser entnommen werden. Eigentlich ist es nur ein Provisorium, aber sie funktionert:

Die Handpumpe an der Zisterne

Wenn ich mit dem Hof fertig bin, muss ich mir mal Gedanken um eine vernünftige Lösung inkl. Hausanschluß machen. Hoffnungen in diesem Jahr noch fertig zu werden habe ich nicht.

Jörn der Baumeister – Fast fertig

13. August 2007 9 Kommentare

So ganz bin ich nicht fertig geworden, auch wäre ich am liebsten einen Tag früher fertig geworden, da so unser Besuch einmal ums Haus laufen musste, aber egal. Ich dachte nämlich das Schlimmste hinter mir zu haben, aber weit gefehlt. Die Rohre vom Fallrohr zum Hauskanal waren mit Beton ineinander vergossen, so das ich größte Sorgfalt walten lassen musste um nicht den Hauskanal zu zerstören. Hier ein Stück vom Fallrohr abwärts:

Vom Fallrohr zum Hauskanal

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Jörn der Baumeister – Endspurt

7. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

So, das Loch für den Zulauf ist gebohrt. Wie immer habe ich mir einen viel zu grossen Kopf darum gemacht. Auch die Rohre vom Zulauf zum Filter in der Zisterne sind fertig zugeschnitten und das Loch für den Saugschlauch ist vorgebohrt, Freitag kommt dann der richtig grosse Bohrer um den zölligen Schlauch in die Zisterne zu bekommen. Die erste Schicht Dichtschlämme ist auch drauf. Ich hätte nicht erwartet, das ich mit dem 25Kg Sack so weit kommen würde.

Morgen, wenn es Wetter zulässt sind dann die Zuleitungen drann. Wie das alles zusammenhängt (Ein-, Zulauf, Filter, Saugschlauch und -filter) dann im (hoffentlich) letzten Posting zum Thema Zisterne.

Jörn der Baumeister – Auf nach China

4. August 2007 1 Kommentar

Die letzte Woche war ich nicht untätig bei meiner Zisterne. Trotz zeitweise Regen und einer Magenverstimmung habe ca. 8 qm³ Erde bewegt und Antworten auf alle meinen Fragen gefunden. Vor der Hintereingangstür musste ich bis 1,20 Meter runter, wo ich zuerst das alte Bleirohr fand. Es verband die Handpumpe im Hauswirtschaftsraum mit der Zisterne.

Das Bleirohr und links darunter der Kanalanschluss des Hauses

Links unter dem Bleirohr sieht man eine Muffe, hier läuft im Moment nach das Fallrohr rein. Die Muffe gehört zu einen T-Stück an dem auch noch der Hauskanal angeschlossen ist. Meiner Meinung nach haben die Vorbesitzer immer geplant die Zisterne irgendwann wieder in Betrieb zu nehmen, ansonsten würde es keinen Sinn machen warum die Zisterne nicht (obwohl damals gefordert) verfüllt und der Kanalanschluss unter dem Bleirohr verlegt wurde. Man hätte das Bleirohr auch einfach kappen können.

Hier das Bleiansaugrohr aus der Zisterne und das über dem Kanal entfernte Stück:

So sah es gestern im Überblick aus:

Ich hab dann mit Paul Rohre und Dichtschlämme eingekauft mit der die Zisterne noch ausgestrichen werden muss. Heute waren dann meine Schwiegereltern Ulli und Birgit da und brachten mir Schachtringe mit. Ulli und ich haben dann den Schacht aufgesetzt und den ehemaligen Zulauf zum Ablauf umgebaut.

Der Umbau des Zulaufs war am schwierigsten, da es gar nicht so einfach war aus einer Steigung ein Gefälle zu machen und gleichzeitig in der Zisterne genügend Platz für den Filter zu haben. Die Kinder waren schon gebadet und im Bett als wir endlich fertig waren.

Morgen werde ich bestimmt einen heftigen Muskelkater haben. Da der Beton erst noch richtig durchhärten muss werde ich evtl. anfangen die Zistene mit der Schlämme auszustreichen oder mich einfach nur auf die faule Haut legen. Mir fehlt noch ein Loch in der Zisterne für den Zulauf, aber das wird die nächste größere Aktion, das verlegen und anschließen der Rohre ist dann nur noch eine Kleinigkeit. Zu viel Zeit kann ich mir aber auch nicht lassen, denn nächsten Samstag kommt viel Besuch und bis dahin sollten alle Löcher zu sein, auch weil mein Urlaub dann vorbei ist.

Indiana Jörn und die Zisterne des Todes – Das Standrohr

23. Juli 2007 Kommentare ausgeschaltet

Urlaubszeit – Buddelzeit. An meiner Zisterne hat sich längere nicht getan höchste Zeit also weiter zu machen. Am Sonntag habe ich bei Ebay ein Paket mit Zulauffilter, beruhigten Zulauf, Überlaufsiphon und schwimmendem Ansaugfilter gekauft. Was das im einzelnen alles ist in späteren Postings. Ich habe dann auch die erste Gehwegplatte hochgenommen um das Standrohr freizulegen und meine Jungs haben natürlich geholfen:

Max und Paul beim Buddeln am Standrohr

Man sieht auch gleich ein Problem mit dem ich kämpfe: Bauschutt. Unter den Gehwegplatten ist die Schicht mit weissen Sand flächendeckend mit Bauschutt aufgefüllt. Ich kann nur zwei bis drei Zentimeter graben um dann in mühevoller Kleinarbeit die Steinbrocken die bis zur Größe von ganzen Ziegelsteinen gehen herauszuprökeln. Die Abfallbeseitigung war früher wohl so *seufz*

Das freigelegte Standrohr

Hier also das freigelegte Standrohr. Links unten in der Ecke neben der Handschaufel der alte, kaputte Zulauf zur Zisterne. Darüber ist das aktuelle Ablaufrohr zu sehen. Es deutet auf einen Gulli direkt vor der hinteren Eingangstür hin. Sorgen macht wir das Gefälle des Rohrs, denn der Gulli müsste sich demnach in etwa einen bis anderhalb Meter Tiefe befinden.

Insgesamt habe ich wieder ein paar Probleme mehr als vorher. Ich habe noch keinen Plan wie ich Zu- und Ablauf zur Zisterne gestaltet, wie der Filter innen angebracht werden kann, wo der Gulli wirklich ist, fast der gesamte Platz vor der Hintereingangstür muss aufgebuddelt werden usw. usw. Aber Bange machen gilt nicht!

Ein Deckel für die Zisterne

19. Mai 2007 3 Kommentare

In den letzten Wochen war es etwas ruhig um meine Zisterne. Den Schlick habe ich zwischenzeitlich rausgeholt. Ca. 10 Eimer voll waren es, das meiste war durch meine Buddelarbeiten reingefallen, die ich von oben mit einen Haken am Band geangelt und hochgezogen habe.

Als nächstes wollte ich einen Schacht auf die Zisterne setzen, da sie ca. 60 cm tiefer liegt und ich bestimmt das eine oder andere mal nach den Rechten schauen muss. Ich dachte an Beton-Schachtfertigteile wie sie auch im Straßenbau eingesetzt werden. Ein 25cm hoher Schachtring DN1000 (1M Innendurchmesser), ein 30cm hoher Schacht Konus, der von 1 Meter auf 80 cm verjüngt und den Gulli-Ring mit -Deckel den mir Ulli, mein Schwiegervater, schon besorgt hat – fertig. So eine Konstruktion ist sogar Überfahrsicher für LKWs, nur (zum Glück) fahren keine LKWs bei mir im Garten, sondern höchstens Tret-Autos. Auch würden Ring, Konus und Deckel zusammen etwa 500Kg wiegen. Da setzten bei mir die Bauchschmerzen ein, denn das ist für eine aus Ziegelsteinen gemauerte Zisterne in meinen Augen zu viel.

Im Moment denke ich an einen Revisionsschacht aus PE-HD Kunstoff, wie z.B. Ritter SysDrain oder irgendetwas anderes aus etwas härteren Kunststoff und einen Durchmesser von 80cm. Eine Regentonne wäre vom Prinzip auch möglich, allerdings wird sie jedwege Seitenstabilität verlieren, wenn ich den Boden raussäge.

Blogger findet Nazi-Schatz bei Gartenarbeiten

16. April 2007 5 Kommentare

Hach, an der Überschrift bin ich irgendwie nicht vorbeigekommen und wie zu sehen ist, ist das nicht mein letzter Eintrag :)

Sonntag habe ich also wieder zur Schaufel gegriffen und den Einstieg der Zisterne freigelegt.

Der freigelegte Einstieg zur Zisterne
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Nachdem das erledigt war wurde eine Kerze heruntergelassen um zu sehen ob da unten auch Sauerstoff ist. War es, also Leiter runtergelassen und reingestiegen.

Im Inneren der Zisterne
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Die Zisterne muss man sich von der Form her wie eine Bieflasche vorstellen, nur das der Hals fehlt. Sie hat einen Durchmesser von 2,6 Meter und ist genauso hoch. Auf den obigen Bild sieht man rechts hinter der Leiter den Zulauf und Links die Leitung zum Abpumpen.

Dafür das sie fast 100 Jahre alt ist und seit fast 50 Jahren stillgelegt war, ist sie in einer erstaunlich guten Verfassung. Kein Risse in der Wand, keine Wurzeln innen und eine ca. 2 cm dicke Schlickschicht am Boden – den meisten Dreck habe ich übrigends beim Ausbuddeln reingeworfen. Nun ist die Zisterne wieder doppelt abgedeckt, damit die Kinder nicht reinfallen. Als nächstes soll sie ein wenig trocknen und dann der Schlick und Dreck raus.

Roland, mein Nachbar, hat mir dann nochmals gratuliert zu soviel Glück, denn sie hätte ja auch mit Bauschutt gefüllt sein können. Die 8-9m³ Schutt mit dem Maurer-Eimer da rauszuholen wäre eine ziemliche Sklavenarbeit geworden. Jetzt beginnen die Planungen, um das Ding irgendwie nutzen zu können. Ich brauche Betonteile für den Zugang, neue Rohre für den Zulauf, ein Überlauf muss auch her, denn den gibt es noch nicht. Filter, Pumpe usw. usw. Puh, das wir noch viel Gebuddel geben.

Indiana Jörn und die Zisterne des Todes

14. April 2007 3 Kommentare

Mein erster Versuch die Zisterne zu finden scheiterte kläglich. Ich schüttete die Löcher wieder zu und hatte mehr Fragen im Kopf als vorher. Vielleicht hätte ich einfach warten sollen bis mein Nachbar Roland wieder aus den Urlaub kommt, denn bei einer Freitäglichen Unterhaltung zeigte er mir wo ich zu graben hätte: In Verlängerung des gefundenen Rohres, kurz vor den Rhodedendren.

Da ich keine grosse Lust hatte mich wieder durch den Bauschutt zu wühlen, liess ich ersteinmal die Kinder ran ;)

Max und Paul machen den Anfang und Buddeln
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Und siehe da: kein Bauschutt und in 60 cm Tiefe aufeinmal eine Steinplatte und ein Loch zum reingucken. Ich habe ersteinmal einen Zollstock reingehalten und er verschwand in voller Länge – kein Widerstand – nix, obwohl immer gesagt wurde sie wäre mit Bauschutt verfüllt. Roland kam und freute sich mit mir.

Gefunden!
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Also angefangen grossflächig freizulegen. Gegen Nachmittag hatte ich Dreiviertel der Abdeckung freigelegt und konnte besser reingucken. Das Wasserrohr wollte ich zuerst durchsägen,weil ich dachte das es die Zuleitung für die nicht mehr existente Handpumpe wäre, aber dann viel mir ein das wir hinten im Garten ja noch einen Wasserhahn haben. Die Zisterne soll rund und einen Innendurchmesser von 100 Zoll = 2,5 Meter haben, was etwa 8 bis 9m³ Fassungsvermögen entspricht. Am Grund sieht man einen der zwei Zollstöcke die mir beim Loten reingefallen sind.

Der Einstieg zur Zisterne ist fast freigelegt
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Später habe ich noch die Sandberge mit Hilfe der Kinder abgefahren (endlich mal wieder rangekriegt die Kleinen), denn die Aktion wird länger dauern. Morgen werde ich den Einstieg komplett freilegen und mal eine Kerze abseilen um zu schauen ob da unten genug Sauerstoff ist – schließlich war das Ding fast 40 Jahre zu.

Kinderarbeit
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Wenn das klar geht, werde ich natürlich Todesmutig reinsteigen. Man Boden ist ein wenig Wasser zu sehen und ich bin mal gespannt, ob innen Risse oder ähnliches zu sehen sind. Hoffentlich sind da keine Schlangen drin. Also – stay tuned.